Fashion Show in Berlin: Marc Cain: Mode, Bots...
Kristin Krabbe

Mode zeigen, aber nicht abfeiern. So lautete das Motto der Berliner Fashion Show von Marc Cain, das mit einem klaren Zeichen für den Frieden zu Ende ging.

Wie so oft kam der Höhepunkt der Show am Ende, diesmal kein Brautkleid oder die ganz große Robe: Bei Marc Cain im Varieté Wintergarten in Berlin wurde das Licht gelöscht und der Song »Russians« von Sting erklang. Als das Licht wieder eingeschaltet wurde, standen alle 47 Models nochmals gemeinsam auf der Bühne – mit geöffneten Handflächen, auf die das Peace-Zeichen aufgemalt war. Ein klares Statement für Frieden und Toleranz – gegen Krieg und Gewalt.

Mit einer ungewöhnlichen Inszenierung (die Models liefen zwischen den Tischreihen und zeigten Looks mit starken Einflüssen aus den 60er bis 90er Jahren), präsentierte Marc Cain nicht nur das Thema Vielfalt, sondern setzte am Ende der Show ein klares Zeichen für den Frieden. Der Abend stand unter dem Eindruck des aktuellen Zeitgeschehens. Marc Cain war es wichtig, die neuen Kollektionen zu präsentieren, aber nicht zu feiern. Die Models liefen zwischen den Tischreihen und zeigten Looks mit Einflüssen der 60er und 90er Jahre. Vom ultrakurzen Minirock bis zum eleganten Satinanzug, aber immer mit einem lässigen Twist: die modernen Streetstyle Looks überzeugten mit klaren Farben und aussagekräftigen Prints. Die starken Farbkombinationen zahlten auf das Motto der Fashion Show »Express Yourself«. Passend zur expressiven Inszenierung war der Saal in Rosé getaucht und Marc Cain nutzte den Abend für eine weitere Spendenaktion, die noch bis kommenden Sonntag läuft. Marc Cain wird den Betrag anschließend verdoppeln und an die Caritas, den offiziellen Partner der Fashion Week Berlin, überweisen. Der Marc Cain Special Guest des Abends war die Hollywood-Schauspielerin Marcia Cross: »Die Inszenierung war so ungewöhnlich, genauso wie die Location und die Dekoration. Ich liebe Farbe und war total begeistert von dem Farben- und Musterrausch. Der Abschluss war sehr berührend und eindringlich. Ich bin auch sehr dankbar für die großzügige Spende von Marc Cain zur Unterstützung der Ukraine.«
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