Fashion CEO Agenda: 5 Prioritäten für eine na...
Fashion CEO Agenda

5 Prioritäten für eine nachhaltigere Modebrache

Fashion CEO Agenda
Screenshot: https://ceo.globalfashionagenda.com/
Screenshot: https://ceo.globalfashionagenda.com/

Seit 2018 jährlich veröffentlicht versteht sich die Fashion CEO Agenda als Leitfaden für die Entscheider der Modebranche. Die Agenda 2021 umfasst fünf Bereiche sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit – für eine insgesamt nachhaltigere Industrie.

Zusammen mit Nike, Asos, Bestseller, Fung Group, H&M Group, Kering, Inc., PVH Corp., der Sustainable Apparel Coalition und Target hat die Global Fashion Agenda, das führende Forum für Nachhaltigkeit in der Modebranche, die jüngste Ausgabe seiner Fashion CEO Agenda lanciert. Sie zeigt auf, welche Maßnahmen in der Branche ergriffen werden sollen, um im Bereich Nachhaltigkeit auf Worte Taten folgen zu lassen.

Die Publikation ist als Werkzeug für Branchenführer gedacht und stellt fünf Prioritäten vor, auf die sich Unternehmen konzentrieren sollten, um Wohlstand für Menschen und Gemeinschaften zu sichern und gleichzeitig die Auswirkungen auf unseren Planeten größtmöglich zu reduzieren. Konkret wurden die Punkte respektvolle und sichere Arbeitsumgebungen, bessere Lohnsysteme, Kreislaufsysteme, effiziente Ressourcennutzung und der Gebrauch »smarter« Materialien beleuchtet. Zu den Referenten gehörten Führungskräfte aus einer Vielzahl von Unternehmen und Organisationen, darunter Allbirds, Ganni, der H&M Group, McKinsey & Co, der Sustainable Apparel Coalition und Zalando.

»Die Bedeutung kollektiver Anstrengungen ist unermesslich und der Weg zu einer langfristigen Verbesserung des Fußabdrucks unserer Branche kann ausschließlich gemeinsam beschritten werden«, zeigte sich Dorte Rye Olesen, Head of Sustainability bei Bestseller, überzeugt.

Das vergangene Jahr habe die Branche beispiellos getroffen und Akteuren schnelle Reaktionsfähigkeit abverlangt. Dabei sei es unerlässlich den Blick auf die Zukunft nicht zu verlieren, so die Global Fashion Agenda: »Wenn wir es versäumen, Maßnahmen gegen die Treibhausgasemissionen zu ergreifen, die den Klimawandel verursachen, können wir erwarten, dass immer häufiger auftretende Krisen wie Hitzewellen oder der Anstieg des Meeresspiegels komplexe Ökosysteme schädigen, die für unsere Zukunft lebenswichtig sind. Diese systemischen Probleme zeigen sich in der Realität des Klimawandels, ein Beispiel für eine intersektionale Umweltkrise, die in den kommenden Jahren sozioökonomische Auswirkungen haben wird, von denen vor allem marginalisierte Gemeinschaften betroffen sind. CEOs sind gefordert, ihre Bemühungen auf Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion entlang der Wertschöpfungskette zu konzentrieren, um einen positiven Beitrag zu einer gerechten Gesellschaft und Gemeinschaften weltweit zu leisten.«

Eine Modebranche nach der Pandemie müsse nicht von Grund auf neu aufgebaut werden, so das Fazit, sondern bestehende Tools und Technologien auf zukünftig und aktuell essentielle Themen konzentrieren. Wichtige Schlagworte seien hier On Demand-Produktion, länger Produktlebenszyklen, die Verabschiedung des Saisondenkens im Design, Recycling und Wiederverkauf.

Der gesamte Report kann hier eingesehen werden.

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