Erdbär Worldchanger: Mode mit Message
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Mit ihrem Label »Erdbär« wollten Gerhard Schrempf und Robert Laner schon die Welt verbessern, als Nachhaltigkeit noch nicht im Trend lag. Heute trifft ihre Message der »Worldchanger« den Geist der Zeit im Kern.

»Kleidung ist unserer Meinung nach eines der wichtigsten Kommunikationsmittel«, so die Erdbär-Gründer Gerhard Schrempf und Robert Laner im Gespräch. »Mit dem was wir tragen, setzen wir ein klares Statement. Wir haben den Begriff ‚Worldchanger‘ sehr bewusst gewählt, weil wir nachhaltig und langfristig etwas verändern möchten.« Mit diesem Wunsch sind die Salzburger nicht alleine. Mittlerweile ist ihre Brand Erdbär – 2013 gegründet und bekannt für nachhaltig und fair produzierte Mode – an über 200 POS in 8 Ländern erhältlich. Die Kunden sind Fans, kaufen die Mode, vielmehr aber noch die Attitüde der Macher. Bei Erdbär möchte man nicht mit Nachhaltigkeit belehren, man möchte dafür begeistern. »Uns geht es um den ersten Schritt, darum einfach einmal anzufangen. Jeder kann seinen Teil dazu beitragen, die Welt zu verändern.«

Nachhaltig.

Das dieser mitunter auch mit großen Herausforderungen verbunden sein kann, merkten die beiden Gründer sehr schnell. »Eine der größten Hürden war es, die für uns richtigen Produzenten zu finden«, resümiert Schrempf. Bereits ein Jahr nach Unternehmensgründung eröffnete der erste Erdbär-Store in Salzburg: »Mit unserem eigenen Store waren wir sofort direkt am Kunden und bekamen so sehr schnell Feedback was funktioniert und was nicht.« Vor zwei Saisons wagten die Gründer mit ihrem heute bereits 21 Personen umfassenden Team dann den Schritt in den Wholesale. Warum man als Einkäufer auf die Salzburger Brand setzen sollte, können die beiden schnell beantworten: »Konsumenten fragen mehr und mehr nach Nachhaltigkeit und wir sind die Antwort darauf. Zudem nimmt der Wunsch nach Regionalität zu. Was liegt da näher, als eine österreichische Marke anzubieten?« In Eigenregie betreibt die Brand aktuell zwei Stores in Salzburg, darunter das »Organic Warehouse« im Europark. Das besondere? Der komplette Ladenbau des Multilabel-Stores (im Sortiment sind neben der eigenen Marke Brands wie Veja und Armed Angels) ist zu 100 % recycel- sowie biologisch abbaubar. In Zukunft soll das Konzept weiter ausgerollt werden.

Kooperationsfreudig.

Neben der Arbeit am Kerngeschäft fokussiert die Marke aktuell verstärkt neue Projekte, darunter die Zusammenarbeit mit namhaften Tourismusbetrieben wie dem Hotel Sepp in Maria Alm oder Mama Thresl in Leogang. Aber auch Projekte im Sportbereich oder mit anderen Modeproduzenten seien in Planung. »Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Kooperationsmöglichkeiten und gerne offen für Ideen«, so Schrempf. Interessierte – bitte melden! 

Lesen Sie einen ausführlichen Bericht zur Marke in der Ausgabe 17-18/2019 der Österreichischen Textil Zeitung.

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