Aufräumaktion: Bally weitet sein Umwelt-Engag...
Aufräumaktion

Bally weitet sein Umwelt-Engagement aus

Bally

Die Schweizer Luxus-Marke hat angekündigt, acht 8.000er im Himalaya und den japanischen Fuji aufräumen zu wollen.

Bally hat im vergangenen Jahr die Bally Peak Outlook Initiative begründet. Diese setzte sich zum Ziel, erstmals den Mount Everest aufräumen zu wollen – vom Basis-Lager bis zum Gipfel. Nun folgen weitere Projekte im Himalaya, am Fuji und am Kilimanjaro.

Gipfelstürmer

Berge bedecken ein Viertel der Erdoberfläche, sorgen für 12 Prozent des Süßwassers und bewahren viele Arten und Kulturen. Klimawandel, Ressourcenknappheit und Tourismus haben aber mittlerweile eine Reihe von negativen Auswirkungen auf die Bergwelt. Als Kind der Schweizer Alpen sieht sich Bally hier in der Verantwortung, gegenzusteuern. Die Verbindung zu den Bergen zieht sich wie ein roter Faden durch die Unternehmensgeschichte: So hat man bereits Teams bei den Olympischen Winterspielen und frühe Kletterexpeditionen des 20. Jahrhunderts gesponsert oder auch die ikonischen Rentier-Stiefel von Tenzing Norgay, der 1953 mit Edmund Hillary erstmals den Mount Everest bestieg, entworfen.

2019 kehrte Bally in den Himalaya zurück um die Bally Peak Outlook Initiative vorzustellen. Die erste Expedition wurde von Aktivisten und Bergsteiger Dawa Steven Sherpa und seinem Kletterteam angeführt. Gemeinsam säuberte man den Berg von zwei Tonnen Abfall, wobei die Hälfte in der sogenannten »Todeszone« des 8.848 Meter hohen Berges eingesammelt wurde. Angesichts der Pandemie war es unmöglich, das Projekt heuer durchzuführen. Bally kündigte aber seine Unterstützung für die nächsten beiden Jahre an. Im Zuge dessen wird Bally die Basislager von acht 8.000ern im Himalaya reinigen.

Bergfrieden

Im Herbst dieses Jahres soll aber dennoch eine Expedition stattfinden, bei der Abfall am Berg Fuji in Japan gesammelt wird. 2021 erfolgt eine weitere Expedition zum Kilimanjaro in Tanzania, bei der Umweltthemen in den Fokus gerückt und Ranger beim Bau von Trails, mit denen man den Gipfel schonender erreichen kann, beraten werden.
»Vor einem Jahr haben wir versprochen, die Berge dieser Welt zu schützen und haben dazu Bally Peak Outlook gegründet«, so Bally CEO Nicola Girotto. »Dieses Engagement verstärkt unser umfangreiches Programm von Umweltschutz-Expeditionen und zielt darauf ab, mehr Bewusstsein für die Auswirkungen des Outdoor-Tourismus zu schaffen und die Menschen vor Ort zu unterstützen. Das ist eine langfristige Mission und wir sind gerade erst am Anfang.«

Parallel zur Initiative launcht Bally im November eine eigene exklusive Bally Peak Outlook-Kapsel, deren Erlös zu 100 Prozent zukünftigen Umwelt-Projekten zugutekommen wird.

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