Zalando baut neue Logistikcenter

Zalando baut neue Logistikcenter

Daniel Paulmann/Zalando
Zalando Logistikzentrum in Erfurt (Deutschland)
Zalando Logistikzentrum in Erfurt (Deutschland)

Onlinehändler Zalando will 2017 neue Logistikzentren in Polen und Frankreich eröffnen.

150 Millionen Euro Investition und insgesamt 1.000 neue Arbeitsplätze bedeutet der Bau der beiden neuen Logistikzentren von Zalando in Paris und Stettin.  

»Deutschland ist nicht mehr genug. Jetzt ist für uns der richtige Zeitpunkt, um die nächste Evolutionsstufe zu starten und noch stärker auf die lokalen Kundenbedürfnisse einzugehen«, kündigt Zalandos Logistikchef David Schröder gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters groß an.  

Polen  

In der Nähe von Stettin soll im Sommer 2017 ein Logistikzentrum eröffnet werden, um nicht nur polnische Kunden besser beliefern zu können, sondern auch Kunden aus Deutschland, Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen. Wie es heißt, könne man so ein bis zwei Tage Lieferzeit einsparen. In Sachen Größe soll das polnische Logistikzentrum in etwa an den Erfurter Standort heranreichen - mit 130.000 Quadratmetern.  

Frankreich  

Schon Anfang kommenden Jahres steht der Großraum Paris auf dem Logistikplan: Die Kunden aus der französischen Hauptstadt sollen so innerhalb von einem Tag nach der Bestellung oder sogar noch am selben Tag ihr Paket in den Händen halten können. Betrieben wird der Standort von einer externen Firma und zugestellt werden nur Waren, die am französischen Markt besonders gefragt sind. Dies restlichen Produkte kommen weiterhin aus Deutschland. Wie Zalando angibt, werde man hier eine einstellige Millionensumme investieren und eine hohe dreistellige Zahl an Arbeitsstellen schaffen.  

Paris und Stettin bedeuten für Zalando allerdings noch nicht das Ende der Logistikausbaupläne:  

»Die stärkere europäische Ausrichtung unseres Netzwerkes ist eine ganz klare Zukunftsstrategie. Wir werden aller Voraussicht nach weitere Standorte im Ausland sehen. Wenn wir weiter mit 20 bis 25 Prozent beim Umsatz wachsen, werden wir in ein, zwei Jahren weitere Logistikkapazitäten brauchen«, so Schröder.
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