WKO managt Härtefonds für kleine Betriebe

WKO managt Härtefonds für kleine Betriebe

Wirtschaftskammer Österreich
Regierung und Sozialpartner; ganz rechts: WKÖ-Präsident Harald Mahrer
Regierung und Sozialpartner; ganz rechts: WKÖ-Präsident Harald Mahrer

Die Wirtschaftskammer wurde mit der Abwicklung des Härtefonds der Republik beauftragt. Kleinstunternehmen wird ein Fördervolumen von 1 Mrd. € zur Verfügung gestellt. Auszahlungen sollen nächste Woche starten.

Durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise sind insbesondere kleine Unternehmen in ihrer Existenz gefährdet. Die Republik Österreich reagiert rasch und richtet für Ein-Personen-Unternehmen (EPU), Kleinstunternehmen, Neue Selbständige, Freie Dienstnehmer und Non-Profit-Organisationen einen Härtefallfonds ein, der mit 1 Milliarde Euro dotiert wird.

Förderrichtlinien werden noch erarbeitet

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wickelt diese Förderung im Auftrag des Bundes ohne Kostenverrechnung ab. Man werde „alles unternehmen, dass die Förderwerber rasch und unbürokratisch zu Unterstützungsleistungen kommen“, verspricht die WKÖ. Die entsprechenden Förderrichtlinien werden derzeit gemeinsam mit Vizekanzleramt, dem Wirtschafts- und dem Finanzministerium erarbeitet.

Gegen Ende der Woche sollen bereits Anträge für den Härtefallfonds eingebrachte werden können, berichtete Vizekanzler Werner Kogler heute, Dienstag, in einer Pressekonferenz. Die Auszahlungen sollen dann in der kommende Woche passieren. Die Erstauszahlung soll möglichst unbürokratisch sein, sagt Kogler.

Zu viel sollte man sich aus diesem Topf freilich nicht erwarten: Laut der Tageszeitung Standard wurde am Montag in den Verhandlungen über Pauschalbeträge in der Gegend von 500 bis 1.500 Euro im Monat beraten.

Wirtschaftskammer erstellt Online-Formular

„Von der WKÖ wird eine zentrale IT-Lösung erarbeitet, wo die betroffenen Betriebe rasch ihre Anträge einbringen können. Danach soll es möglichst einfach und rasch zur Auszahlung der Förderbeträge kommen. Gleichzeitig sorgen die Wirtschaftskammern in den Bundesländern dafür, dass es Ansprechpartner vor Ort gibt. Einerseits haben diese die Kenntnisse über die unternehmerische Situation vor Ort, andererseits können sie bei Problemen umgehend helfen“, heißt es vonseiten der Wirtschaftskammer.

Weitere Informationen: https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html

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