Weiter schlechte Zahlen für Wolford

Weiter schlechte Zahlen für Wolford

Wolford
Wolford-Werbesujet F/S 2019
Wolford-Werbesujet F/S 2019

Der Vorarlberger Bodywear-Spezialist Wolford hat im Sommerhalbjahr 11 % seines Umsatzes verloren und einen Verlust von 7 Mio. Euro erzielt.

Klar: Für einen Strumpfkonzern ist im Sommer nur wenig zu holen – noch dazu in einem Jahrhundertsommer wie dem heurigen. So verwundert es auch nicht, wenn die Zahlen, die Wolford nun für das Sommerhalbjahr vorgelegt hat, schlecht ausfielen. Konkret schrumpften die Umsätze im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 (Mai bis Okt. 2018) um 11 % auf 62,37 Mio. Euro. Dank einer nachhaltigen Senkung der Kosten – vor allem im Bereich Personal – konnte der operative Verlust aber zumindest etwas eingegrenzt werden. So war das EBIT mit »nur« noch 5,92 Mio. Euro negativ (statt – 6,18 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum). Das Ergebnis vor Steuern lag bei – 6,61 Mio. Euro (VJ: - 7,36 Mio. Euro). Der Verlust nach Steuern stieg jedoch auf 7,33 Mio. Euro (VJ: - 6,62 Mio. Euro).

Highlight des ersten Halbjahres war die Präsentation des neuen, verjüngten Marktauftritts im November in London. Dieser Tage werden die überarbeiteten Online-Shops live gehen, und im Jänner soll in zwei Boutiquen in Paris und in einem Store in Amsterdam das neue Shop-Konzept vorgestellt werden.

Vorstandschef Axel Dreher zeigt sich weiterhin zuversichtlich: »Das traditionell umsatzstärkste dritte Quartal ist erst angelaufen, die im Zuge des Restrukturierungsprogramms erzielten Kosteneinsparungen sind nachhaltig und wir arbeiten kontinuierlich an der Senkung unserer Fixkosten.« Für das Gesamtjahr bleibt Wolford somit bei seiner ursprünglichen Prognose, zumindest operativ ein positiven Ergebnis (EBIT) zu erreichen.
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