Umstrukturierung für das Luxussegment von Ker...

Umstrukturierung für das Luxussegment von Kering

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Gucci Store Wien
Gucci Store Wien

Die französische Lifestyle- und Luxusgütergruppe Kering möchte ihre Luxussparte neu organisieren. Gleichzeitig berichtet Kering von gestiegenen Erlösen im ersten Quartal 2014 um 1,2 Prozent.

Kering möchte nach dem Ausstieg von Geschäftsleiter Alexis Babeau sein Luxussegment neu ordnen. Babeau, der bisher im Luxussegment tätig war, möchte seine Karriere nun eine »neue Richtung geben«. In einer Aussendung heißt es, dass die Gruppe ihre Aktivitäten in Zukunft fokussierter steuern will. Die beiden Hauptsektoren, »Luxury – Couture and Leather Goods« sowie »Luxury – Watches and Jewelry« und deren jeweilige Marken sollen allerdings weiterhin in voller Autonomie von deren Geschäftsführer geleitet werden. Für das Label Bottega Veneta wirdl es schon bald einen neuen CEO geben.

Das erste Quartal 2014

Die Umsätze des Luxussektors von Kering stiegen um 5 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Bei der Sport- und Lifestylemarke Puma gingen sie hingegen um 6,6 % auf 730 Millionen Euro zurück. Die gesamten Quartalserlöse konnten ein Plus von 1,2 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro verzeichnen.
Im Bereich Sport und Lifestyle geht Kering mit Gelassenheit von einer positiven Trendentwicklung aus. »Wir sehen Mut machende Anzeichen bei Puma«, so Group Managing Director Jean-François Palus.

Die Luxusmarken Gucci, Bottega Veneta und Saint Laurent freuten sich über besonders gute Zahlen aus den eigenen Stores. Acht Neueröffnungen gab es hier laut Kering seit Beginn des Jahres, was eine Gesamtzahl von 1157 ausmacht. Im Einzelhandel wuchsen die Umsätze um 13 Prozent, der Wholesale hingegen verlor.

Gucci war mit einem Umsatzplus von 6 % die stärkste Marke im Luxussegment, wächst jedoch nicht so schnell wie andere Marken der Gruppe. Potenzial sieht Kering vor allem in Saint Laurent. Die Einkünfte des Labels stiegen um insgesamt 27 %.



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