Umsatzzahlen vom Mai zeigen Erholung

Umsatzzahlen vom Mai zeigen Erholung

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SES Shopping Center
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Der Mai brachte dem stationären Modehandel bei den Umsatzzahlen ein nominelles Plus von 1,8 %.

Real stiegen die Umsatzzahlen sogar um 2,2 %. Auch die Zahl der Kunden lag mit + 1,4 % über dem Vorjahreswert.

Den Hauptgrund für die Zuwächse lieferte allerdings der Kalender: Zählte der Mai 2013 nur 23 Verkaufstage, waren es 2014 gleich 25 – wobei einer der zusätzlichen Verkaufstage auf einen Samstag fiel. Kalenderbereinigt gab es somit ein klares Minus bei den Umsatzzahlen.

Umsatzzahlen nach Kategorie

Laut der Erhebung der KMU Forschung für die Wirtschaftskammer stiegen die Umsätze in den östlichen Bundesländern (+ 3,2 %) am deutlichsten, während die Geschäfte im Westen nahezu stagnierten (+ 0,4 %). Nach Geschäftsgrößen schlugen sich kleine Shops (unter 500.000 Euro Jahresumsatz) am besten (+ 4,4 %), nach Unternehmensgrößen waren es jedoch die großen Unternehmen (mit mehr als 4 Mio. Euro Jahresumsatz; + 3,0 %). Nach Vertriebsformen fuhren

Fazit zu den Umsatzzahlen

Zieht man mit Abschluss des Monats Mai nun ein Fazit, zeichnet sich in Sachen Umsatzzahlen ein verhaltenes Bild für das Jahr 2014 ab. Bisher verlief das Geschäft ohne große Ausreißer nach oben oder unten, kumuliert liegt die Branche per Ende Mai bei bescheidenen + 0,3 % nominell (bzw. + 0,9 % real). 40 % der Unternehmen mussten per dato Umsatzverluste in Kauf nehmen, 48 % konnten sich hingegen über steigende Verkäufe freuen. Damit liegt der Modehandel abermals deutlich unter dem gesamten Einzelhandel, der die ersten fünf Monate mit einem Umsatzplus von immerhin 1,3 % abschloss.
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