Umsatzminus für Maerz Muenchen

Umsatzminus für Maerz Muenchen

Maerz Muenchen
Katja Beibl, Geschäftsführerin von Maerz Muenchen
Katja Beibl, Geschäftsführerin von Maerz Muenchen

Der Strickspezialist Maerz Muenchen erzielte 2015 einen Umsatz von 26,3 Millionen Euro: ein Minus von 5 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Unternehmen Maerz Muenchen, das zur Olymp Group gehört, konnte im vergangenen Jahr im Sektor Damenmode um 5 % wachsen. Auch der E-Commerce wuchs – um 32 %. Die Einnahmen aus dem Bereich Menswear gingen hingegen um 8 % zurück, der Gesamtumsatz um 5 %. Grund für die rückläufigen Ergebnisse seien vor allem die Schwierigkeiten der Märkte Russland sowie der GUS-Staaten, wie es in einer Aussendung heißt:

»Durch das schwierige Geschäft in Russland und in den GUS-Staaten hat sich der Gesamtumsatz nur konsolidiert. Trotzdem sind wir noch zufrieden«, so die Geschäftsführerin von Maerz Muenchen, Katja Beibl, wörtlich.

Pläne 2016

Im Jahr 2015 eröffnete Maerz Muenchen 27 neue Knit-Shop-Flächen, was sich als Konzept bei den Handelspartnern bewährt habe, so heißt es. Deshalb soll die Knit-Shop-Expansion auch 2016 fortgeführt werden: Geplant sind 30 weitere Stores.

Investitionen stehen vor allem für die Modernisierung des eigenen Werkes in Ungarn auf dem Plan. Hier sollen neue Flachstrickmaschinen gekauft werden. Maerz Muenchen glaubt dadurch eine deutliche Variantenvielfalt in Sachen Produktion erreichen zu können. Wie Katja Beibl selbst sagt, liege der Fokus 2016 bei Maerz Muenchen nicht zuletzt auch auf E-Commerce und dem Nachordergeschäft, was die Marktposition letztendlich stärken soll.
Katja Beibl, Geschäftsführerin von Maerz Muenchen
Maerz Muenchen
Katja Beibl, Geschäftsführerin von Maerz Muenchen
Maerz H/W 2016/17
Maerz
Maerz H/W 2016/17
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