Triumph Österreich in der Verlustzone

Triumph Österreich in der Verlustzone

Triumph
Triumph F/S 2015
Triumph F/S 2015

Laut der Wiener Zeitung muss die Triumph International AG eine negative Jahresbilanz für 2013 ziehen: um ganze 6,2 % schrumpfte der Umsatz des Wäscheherstellers.

132,2 Mio. € beträgt der Jahresumsatz von Triumph für 2013. Um gleich 12,5 % (auf 32,8 Mio. €) schrumpfte dabei der Inlandsumsatz.

»Hier waren vor allem die eigenen Geschäfte von der Kaufzurückhaltung der Konsumentinnen betroffen«, heißt es in den Erläuterungen seitens Triumph. Der Exportumsatz sank um 4 % auf 99,3 Mio. €. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) ist von genau +/- 0,0 Mio. € im Vorjahr auf – 5,2 Mio. € in die Verlustzone gerutscht. Stand im Vorjahr nur ein minimaler Jahresverlust von 61.000 € in der GuV, summierte sich dieser heuer auf 5,0 Mio. €.

2013 war für die österreichische Niederlassung des Schweizer Familienunternehmens Triumph ein Jahr der Umstrukturierung. Die beiden Werke in Oberpullendorf und Aspang wurden geschlossen, im Gegenzug fungiert der Standort Wiener Neustadt nun in der unternehmensinternen Arbeitsteilung als Kompetenzzentrum für die Marke Sloggi. Die Zahl der Mitarbeiter sank dadurch im Jahresschnitt um 216 auf 1.376. Alleine der Abfertigungsaufwand lag durch die Umstrukturierung 2013 um fast 4 Mio. € höher als im Vergleichszeitraum.

Auch der Gesamtkonzern Triumph hat es derzeit nicht leicht: Laut TextilWirtschaft schrumpften die Umsätze der Triumph Spiesshofer & Braun KG um 10 % auf 1,9 Mrd. Schweizer Franken. Konzernweit gingen 3.500 Arbeitsplätze verloren.
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