Gardeur: Stellenabbau bei Gardeur
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Stellenabbau bei Gardeur

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Corona bedingt spart der Hosenspezialist aus Mönchengladbach 30 Stellen ein, um so seine Personalkosten zu reduzieren.

Die Schließung des stationären Einzelhandels brachte auch bei Gardeur die eingespielten Prozesse durcheinander: Jetzt werden 30 Stellen abgebaut. Nachdem mit der Vororder für Herbst/Winter zunächst noch ein zweistelliges prozentuales Plus erzielt wurde, folgte im Mitte März abrupt die Ernüchterung durch den Lockdown. Kurzfristig reagierte man in Mönchengladbach mit Kurzarbeit, danach wurden Mund-Nasen-Masken produziert und verkauft. Um die Kosten an den erwarteten Umsatz anzupassen, werden Sachkosten reduziert und Stellen abgebaut. Das Unternehmen beabsichtige damit, sich zukunftsfähig aufzustellen.

Interessenausgleich und Sozialplan

Für die betroffenen Mitarbeiter wurde ein Interessenausgleich und Sozialplan erstellt, um in eine Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft wechseln zu können. Gardeur finanziert diese Gesellschaft für bis zu 12 Monate und stockt das Nettogehalt um 20 %-Punkte auf. Zur Vermittlung in ein neues Arbeitsverhältnis wird eine Weiterqualifizierung ermöglicht. Damit startet Gardeur mit einem deutlich kleineren Team in die neue Saison.

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