Sozialplan für Puma Österreich

Sozialplan für Puma Österreich

Apa Picturedesk
Puma Store
Puma Store

Der Sportartikel-Riese Puma streicht in Salzburg rund 30 Arbeitsplätze. Nun wurde ein Sozialplan verabschiedet.

Der Sportartikelkonzern Puma will den Standort Salzburg restrukturieren. Bis Mitte kommenden Jahres werden deshalb rund ein Drittel der derzeit 95 Stellen gestrichen. Salzburg fungiert im Konzern als Zentrale für Osteuropa, den Mittleren Osten und Afrika. Nach der nun eingeleiteten Neuorganisation soll der Standort nur mehr für »die operative Betreuung der Distributoren in Afrika, Osteuropa, Zentralasien und Israel« verantwortlich sein. Bisher war Salzburg auch für den Einkauf der Tochtergesellschaften in der Region verantwortlich.

Der Sozialplan

Rund 30 Mitarbeiter vor allem in den Bereichen Einkauf, Kundenservice und Lager verlieren deshalb ihre Stellen. Unternehmen und Betriebsrat haben sich auf einen Sozialplan geeinigt, der freiwillige, sozial abgestufte Abfertigungen über das gesetzliche Mindestmaß hinaus und einen Weiterbildungstopf vorsieht. Auch Dienstzeiten, Alter und Kinder der betroffenen Mitarbeiter werden berücksichtigt. »Puma hat sich damit auch in dieser schwierigen Situation als sozial engagiertes Unternehmen bewiesen«, sagt Gerald Forcher, Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft GPA-djp.

stats