Schlechte Zeiten für Gap

Schlechte Zeiten für Gap

Gap
Gap Store im Donau Zentrum
Gap Store im Donau Zentrum

Auf das anhaltend schlechte Geschäft, reagiert die US-Modekette Gap nun mit Stellenabbau und Standortschließungen.

Der US-Modefirma Gap geht es schlecht - so schlecht, dass sie in Nordamerika 175 Geschäfte schließen will und etwa 250 Jobs streichen wird. Betroffen sind vor allem die Mitarbeiter am Firmensitz in San Francisco.

Anhaltendes Umsatzminus

Im letzten Jahresbericht von Gap war noch von 141.000 Mitarbeitern die Rede – jedoch inklusive der Schwestermarken Old Navy, Banana Republic und Athleta. Gap wolle sich, so heißt es, nun auf die absatzstarken Filialen konzentrieren. Auch in Europa soll es zu Schließungen kommen. Seit fünf Quartalen lassen die Umsätze bereits zu wünschen übrig. Im laufenden Geschäftsjahr stehen insgesamt 140 Schließungen am Plan. Ab 2016 erhofft sich Gap jedes Jahr Einsparungen von etwa 25 Millionen Dollar (22 Millionen Euro).

In Österreich feierte Gap erst im Oktober seine Premiere im Wiener Donau Zentrum . Ob das Label bei den heimischen Konsumenten Anklang gefunden hat, muss sich noch zeigen.
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