Plastiksackerlverbot ist in Kraft

Plastiksackerlverbot ist in Kraft

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Download von www.picturedesk.com am 03.01.2020 (12:54). ABD0027_20190611 - WIEN - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ ZU APA0182 VOM 10.6.2019 - Illustration zu den Themen Plastiksackerl / Plastiksackerlverbot. Im Bild: Plastiksackerl aufgenommen am Dienstag, 11. Juni 2019, in Wien. - FOTO: APA/HERBERT NEUBAUER - 20190611_PD1153
Download von www.picturedesk.com am 03.01.2020 (12:54). ABD0027_20190611 - WIEN - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ ZU APA0182 VOM 10.6.2019 - Illustration zu den Themen Plastiksackerl / Plastiksackerlverbot. Im Bild: Plastiksackerl aufgenommen am Dienstag, 11. Juni 2019, in Wien. - FOTO: APA/HERBERT NEUBAUER - 20190611_PD1153

Seit 1. Jänner sind Ausgabe bzw. Verkauf von Einwegplastiksackerln in Österreich verboten. Gebrandete Restbestände dürfen noch bis Ende des Jahres ausgegeben werden, informiert das Umweltministerium.

Ausgenommen vom Verbot sind Sackerl, die biologisch vollständig abbaubar sind und aus nachwachsenden Rohstoffen herbestellt werden. Ebenfalls weiter im Handel bleiben ultradünne Knotenbeutel, wie sie vor allem in Obst- und Gemüseabteilungen anzutreffen sind. Diese müssen allerdings ebenfalls überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und für die Kompostierung geeignet sein. Ausgenommen sind außerdem Mehrwegtaschen aus Kunststoffgewebe mit vernähten Verbindungen oder vernähten Tragegriffen, die eine entsprechende Stabilität aufweisen und für den mehrmaligen Gebrauch konzipiert sind.

Gegen Wegwerfgesellschaft

Dieses Gesetz sei ein klares Bekenntnis gegen die Wegwerfgesellschaft, betonte die scheidende Umweltministerin Maria Patek. In Österreich werden jährlich 5.000 bis 7.000 Tonnen an Kunststofftragetaschen ausgegeben, so das Ministerium. Oft würden diese nur einmal benutzt und nicht fachgerecht entsorgt.

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