Palmers erholt sich

Palmers erholt sich

Nach einer von Erfolg gekrönten Sanierungsphase, befindet sich der österreichische Wäschekonzern Palmers wieder im Aufwind.

Nach dem Konkurs der französischen Tochterfirma Lejaby, besitzt Palmers nun wieder sämtliche Markenrechte. Der Umsatz des Unternehmens bleibt mit 125,4 Millionen Euro stabil. Das EGT schafft es auf 3,7 Millionen Euro und stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um 123.000 Euro. Im Geschäftsjahr 2014/15 (bis 31. Jänner) erzielte Palmers einen Nettogewinn von 3,5 Millionen Euro, nach 10,6 Millionen Euro im Jahr zuvor.

»Mit Produktinnovationen, dem persönlichen Service und der hohen Qualität unserer Produkte, können wir den Umsatz stabil halten und verzeichnen einen positiven Trend«, so der Vorstand von Palmers, Wolfgang Neussner.

Bilanzstichtag verschoben

Der Bilanzstichtag wurde nun wegen interner Abläufe und saisonalen Kollektionen auf den 31. Juli verschoben. Daraus ergibt sich ein Rumpfgeschäftsjahr (Jänner bis Juli 2015), das einen Jahresüberschuss von 17,2 Millionen Euro ausweist, jedoch nicht vergleichbar ist.

Innovationen als Treiber

Für das laufende Geschäftsjahr setzt Plamers vor allem auf Neuheiten und Produktinnovationen, wie die bisher schon sehr erfolgreich laufende Bademodenlinie Palmers Lotus Beachwear: Dank wasserabweisendem Nanomaterial gab es ein Plus von 15 % im Bereich Bademode. Weitere Produktinnovationen, auf deren Erfolg man hofft, sind etwa der Air Bra (Wäsche), Miyabi (Homewear und Nachtwäsche) oder Revita Legs (Strümpfe).

Zum Renner könnte sich ab Anfang November auch die neue Dessous-Kollektion von Lena Hoschek entwickeln. Ab 6. November ist sie online sowie in ausgesuchten Filialen erhältlich.
Wolfgang Neussner, Vorstand von Palmers
Franz Helmreich/Palmers
Wolfgang Neussner, Vorstand von Palmers
Palmers by Lena Hoschek, Glamorous Green
Mario Schmolka/Palmers
Palmers by Lena Hoschek, Glamorous Green
stats