Otto Group wächst

Otto Group wächst

Otto Group
Retourenlager, Hermes Fulfilment Versandzentrum der Otto Group
Retourenlager, Hermes Fulfilment Versandzentrum der Otto Group

Die deutsche Otto Group hat im vergangenen Geschäftsjahr die Verlustzone verlassen und steigerte die eigenen Umsätze um 4,3 % auf 12,57 Milliarden Euro.

Nach vorläufigen Zahlen gingen die Umsätze im abgelaufenen GJ (29.2.) um 4,3 % nach oben, wie die Otto Group letzte Woche mitteilte. Vor allem der Online-Handel habe das Business vorangetrieben, wie es heißt: Weltweit legten die Gesellschaften der Otto Group um 6,5 % auf 6,6 Milliarden zu. Im wichtigsten Markt Deutschland stiegen die Online-Erlöse um 10 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.

Otto Group international

Gut gingen die Geschäfte, vor allem auch dank des Wechselkurses, in Nordamerika (+24,3 %). Die britische Tochter Freemans Grattan Holdings konnte ihre Umsätze um 19,4 % steigern. Am stärksten brach das Geschäft in Ruslland ein, bedingt durch den Rubelverfall und die Ukraine-Krise, die den Umsatz um 35 % sinken ließen. Die Umsätze der französischen 3SI Group gingen um 8,5 % nach unten. Auch die Töchter Schwab und Heine melden geringere Umsätze für das letzte GJ. Otto selbst wuchs dagegen - mehr als angenommen - um etwa 10 % auf 2,56 Milliarden Euro. Auch der Sportartikler Sportscheck legte zu.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet sich die Otto Group ein Wachstum von etwa 4 % gegenüber dem Vorjahr, auch die Rendite soll ordentlich gesteigert werden.

GJ 2014

Im Geschäftsjahr davor war die Otto Group um lediglich 0,5 % gewachsen und hatte einen Verlust nach Steuern in Höhe von 196 Millionen Euro hinnehmen müssen. Als Konsequenz hatte sich die Otto Group von den Unternehmen Otto Office, JM Bruneau, Alba Moda und von zwei französischen Dienstleistungsgesellschaften getrennt. In Frankreich werden derzeit sämtliche Handelsaktivitäten der 3SI Group zum Verkauf angeboten.
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