Otto Group erhofft sich schwarze Zahlen

Otto Group erhofft sich schwarze Zahlen

Axel Kirchhof/Otto Group
Hans-Otto Schrader, CEO der Otto Group
Hans-Otto Schrader, CEO der Otto Group

Nach einem ersten halben Geschäftsjahr und einem Umsatzplus von 4,2 % erhofft sich die Otto Group für das Gesamtjahr, aus der Verlustzone rauszukommen.

Mit einem Umsatzplus von 4,2 % liegt die Otto Group 3 % über dem Plan, so der Konzern am Donnerstag. Vorstandschef der Otto Group, Hans-Otto Schrader ist frohen Mutes und erhofft sich daher eine »schwarze Null« zum Ende des Jahres, was ein positives Ergebnis vor Steuern (EBT) bedeuten würde.

Plus im E-Commerce

Das Kerngeschäft im Versandhandel und die Logistiksparte Hermes entwickelten sich in den ersten sechs Monaten positiv, der E-Commerce legte in Deutschland um 9,5 % zu, weltweit um 8,3 %.

Trotzdem hat die Otto Group nicht uneingeschränkt Grund zur Freude: Aus dem Geschäft in Frankreich erwartet sich der Konzern Belastungen und auch die Russland-Krise wird sich auf die Zahlen niederschlagen. Auch in Sachen Investitionen muss man in großen Dimensionen denken. Das vergangene Geschäftsjahr schloss die Otto Group mit 125 Millionen Euro Verlust ab.
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