Orwell setzt auf Premium-Strategie

Orwell setzt auf Premium-Strategie

Der Damenhosenspezialist Orwell hat einen neuen Lizenznehmer und forciert das Premium Business. Mit einer Rückbesinnung auf die eigene Kernkompetenz will man auch die Märkte AUT und CH erobern.

Galerie: Orwell H/W 2018/19

Seit Juni 2017 liegen die Markenrechte an der Damenhosenmarke Orwell bei der Escape Clothing GmbH in Brannenburg, die auch im Besitz der Jeansmarke Timezone ist. Geschäftsführer Wolfgang Mosebach hat das Premium-Segment im Auge: Die Rückbesinnung auf die Kernkompetenz der Marke, das Produkt Hose, ist dafür die angepeilte Strategie. Lediglich 30 Artikel wird die Orwell-Kollektion jeweils umfassen.

Konzentration auf Markenkern

»Der Fokus auf den Markenkern erlaubt uns, die ganze Bandbreite saisonaler Trends auszuschöpfen und eine trendaffine Kollektion zu schaffen, ohne dabei das Wesentliche aus den Augen zu verlieren«, so Designerin Hedwig Bouley, Leiterin der Orwell Designwerkstatt in Aschau. So bietet die Kollektion auch ein großes Spektrum an Schnitten - von Palazzo Pants bis Stretch-Hosen - und Materialien, wie etwa Flanell, Denim, Seidencrash und Techno-Jersey mit Stretch-Anteil.

Die Produktion läuft über die Reutter GmbH. Vor ein paar Wochen ist der Vertrieb des Womenswear Labels gestartet. Die erste Lieferung wird laut Orwell im Juli/August 2018 erfolgen. Weitere Programme werden bis Dezember gestaffelt ausgeliefert werden. Für die Frühjahrsaison 2019 will man eine eigene Denim-Kollektion lancieren. Die Kernpreislage der Hosen bewegt sich im VK zwischen 139 und 179 Euro.
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