Noch keine Erholung für den Modehandel

Noch keine Erholung für den Modehandel

EJW/Westend61/Picturedesk
Getreidegasse in Salzburg
Getreidegasse in Salzburg

Auch im Mai musste der stationäre Modehandel ein nominelles Umsatzminus von 2,1 % hinnehmen.

Inflationsbereinigt (real) liegt das Minus im österreichischen Modehandel bei 2,2 %. Damit fielen die Umsätze bisher in vier von fünf Monaten geringer aus als im Mai des Vorjahres. Kumuliert liegt die Branche laut den Zahlen von WKO und KMU Forschung per Ende Mai nominell um 1,7 % (real – 2,9 %) hinter dem Jahr 2015.

Wetterbedingtes Minus

Dass es im heurigen Mai gebietsweise dreimal so viel regnete wie im Wonnemonat üblich, schlägt sich deutlich in den unterschiedlichen Geschäftsverläufen nieder: Während Bekleidungsgeschäfte in Einkaufszentren im Durchschnitt ein deutliches Umsatzplus von 6,4 % verzeichnen konnten, erlitten jene in Einkaufsstraßen und Ortszentren ein klares Minus von durchschnittlich 5,4 %. Besonders schlecht fiel der Mai in den westlichen Bundesländern aus (- 3,6 %), während in Südösterreich fast das Vorjahresniveau erreicht wurde (- 0,3 %). Dort waren übrigens auch die Regenmengen am geringsten.

Neben dem Wetter ein weiterer Grund für das Umsatzminus im Modehandel: Das Vorjahr hatte zwar gleich viele Verkaufstage wie 2016, jedoch einen zusätzlichen Samstag. Der gesamte stationäre Einzelhandel schloss den Mai mit einem kleinen Umsatzplus von 0,7 % (real: + 0,5 %) ab und liegt nun kumuliert ebenfalls bei + 0,7 % (real: + 0,1 %).
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