Net-a-Porter und Mr Porter schließen ihre Onl...
Net-a-Porter
Screenshot: net-a-porter.com
Screenshot: net-a-porter.com

Die Gruppe Yoox Net-a-Porter, die dem Genfer Luxuskonzern Richemont gehört, hat den Verkauf über Net-a-Porter, Mr Porter und Yoox vorübergehend gestoppt.

Der Lockdown belastet den stationären Einzelhandel immens. Doch nun kommen auch die ersten E-Commere-Anbieter auf Grund der Krise in Schwierigkeiten. Die Gruppe Yoox Net-a-Porter (YNAP), die dem Genfer Luxuskonzern Richemont gehört, hat ihre Logistikzentren geschlossen. Bestellungen und Retouren sind aktuell nicht möglich. Aus diesem Grund wurde die Frist für Retouren von 28 auf 60 Tage ausgedehnt. Auch die Offprice-Seite Yoox ist betroffen. Beim Aufrufen der Net-a-Porter-Seite wird eine Nachricht eingeblendet, die Kunden über den Verkaufsstopp informiert. Dort heißt es: »Um die Gesundheit und die Sicherheit unserer Community zu bewahren, haben wir unser Lager vorübergehend geschlossen. Wir hoffen, dass Sie gesund und sicher sind, und hoffen, Sie bald wieder zu begrüßen.« Auf der Seite von Mr Porter können derzeit noch Produkte für eine spätere Lieferung vorgemerkt werden. Wie lange die Verteilerzentren geschlossen bleiben, gab YNAP nicht bekannt.

Kunden der Offprice-Seite Yoox können weiterhin Bestellungen aufgeben. Auch hier informiert die Gruppe auf der Startseite über die vorübergehende Schließung der Logistikzentren. Bestellungen würden versendet werden, sobald die Verteilerzentren wieder geöffnet seien.  

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