Negative Umsatzzahlen für Puma

Negative Umsatzzahlen für Puma

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Puma CEO Bjørn Gulden © Puma
Puma CEO Bjørn Gulden © Puma

Für die Sportmarke Puma lief das erste Quartal nicht so gut. Negative Währungseffekte machten dem Unternehmen zu schaffen und ließen die Umsätze zurückgehen.

Auf Eurobasis gingen bei Puma die Umsätze um 7 % zurück, von 781,6 Millionen Euro im Vorjahr auf 725,7 Millionen Euro 2014. Währungsbereinigt entspricht dies einem Minus von 0,5 %. Die schwachen Währungen aus einer Reihe von Ländern führten dazu, dass auch das operative Ergebnis (EBIT) von 79 Millionen Euro (2013) auf 59 Millionen Euro (2014) sank. Schlussendlich führte dies auch zu einem negativen Ergebnis in Sachen Einnahmen: Puma verdiente 36 Millionen Euro und damit um 29,2 % weniger als noch im ersten Quartal 2013 (50 Millionen Euro).

Nichtsdestotrotz blickt Puma positiv in die Zukunft. Das Ziel, Puma als schnellste Sportmarke der Welt zu etablieren und den Turnaround (Restrukturierung) 2014 zu erreichen, sieht CEO Bjørn Gulden als durchaus machbar an: »Wir wissen, dass die Repositionierung von Puma und ein Turnaround der Firma Zeit brauchen wird, aber ich bin überzeugt, dass wir unsere Strategieziele bereits gut umsetzen und die richtigen Projekte für 2014 beschlossen haben, um den Turnaround zu schaffen.«

Die größte Kampagne von Puma aller Zeiten soll im Sommer über die Bühne gehen. Bekannte Athleten wie Usain Bolt, Mario Balotelli und Ricki Fowler sollen das neue Leitbild »Forever Faster« vermitteln. Konkrete Details zur Kampagne gibt das Unternehmen aber nicht bekannt. Die Fußball WM nimmt Puma nicht zum Anlass für eine große Kampagne. Das Label stattet allerdings acht der teilnehmenden Teams mit Fußballbekleidung aus.

Den vielfach erwähnten Turnaround der Firma will Puma durch erhöhte Investitionen in Marketing und Sportposten schaffen. Die Betriebskosten sollen dagegen minimiert werden.



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