Modehandel vom Shutdown am stärksten betroffe...

Modehandel vom Shutdown am stärksten betroffen

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Download von www.picturedesk.com am 15.04.2020 (13:33). THEMENBILD - Erika Wallner, Geschäftsinhaberin von "Tracht & Mode Erika" öffnet ihr Trachtengeschäft in Piesendorf am Dienstag 14. April 2020 // Erika Wallner, shop owner of "Tracht & Mode Erika" opens her Tracht shop in Piesendorf, Austria on 2020/04/14. EXPA Pictures © 2020, PhotoCredit: EXPA/ Stefanie Oberhauser - 20200415_PD1354
Download von www.picturedesk.com am 15.04.2020 (13:33). THEMENBILD - Erika Wallner, Geschäftsinhaberin von "Tracht & Mode Erika" öffnet ihr Trachtengeschäft in Piesendorf am Dienstag 14. April 2020 // Erika Wallner, shop owner of "Tracht & Mode Erika" opens her Tracht shop in Piesendorf, Austria on 2020/04/14. EXPA Pictures © 2020, PhotoCredit: EXPA/ Stefanie Oberhauser - 20200415_PD1354

Jene Geschäfte, die diese Woche wieder öffnen dürfen, stehen nur für einen Viertel des Umsatzes der vom Shutdown betroffenen Branchen. Die Hälfte der Verkaufsflächen steht weiterhin still.

Der komplette Shutdown zwischen 16. März und Ostermontag führte im stationären Einzelhandel zu Umsatzverlusten in Höhe von 2,6 Mrd. € brutto. Umgerechnet sind das rund 110 Mio. € brutto pro Tag, meldet das Institut für Handel, Absatz und Marketing der Johannes Kepler Universität Linz. Rund ein Viertel dieser Umsatzverluste betraf alleine die modischen Branchen: Den Bekleidungshandel kosteten die Schließtage rund 530 Mio. €, weitere ca. 120 Mio. € entfielen auf Schuhe und Lederwaren. Ebenfalls sehr stark betroffen waren der Möbelhandel (480 Mio. €), das Baumarktsegment (380 Mio. €) und der Sportartikelhandel (210 Mio. €).

Weiterhin 80 Mio. € Umsatzverlust täglich

Auch nach der Teilöffnung der kleineren Geschäfte außerhalb von Einkaufszentren sowie der Bau- und Gartenmärkte bleiben die Umsatzverluste im Handel enorm: Zwar dürfen von den 22.400 bisher geschlossenen Geschäften seit dieser Woche 14.300 erstmals nach vier Wochen wieder aufsperren. Damit bleiben nur noch 22 % aller österreichischen Einzelhandelsgeschäfte geschlossen. Darunter befinden sich jedoch alle großflächigen Bekleidungshäuser, Elektronikhändler und Möbelgeschäfte sowie alle Einkaufszentren – in Summe 44 % der Verkaufsfläche des Landes. Der tägliche Umsatzverlust im stationären Einzelhandel reduziert sich damit von den erwähnten rund 110 Mio. € täglich nur auf rund 80 Mio. € brutto. Und das auch nur unter der (unrealistischen) Annahme, dass die geöffneten Geschäfte sofort wieder das Umsatzniveau von Vor-Corona-Zeiten erreichen.

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