Modehandel verliert 100 Mio. Umsatz pro Woche

Modehandel verliert 100 Mio. Umsatz pro Woche

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Download von www.picturedesk.com am 18.03.2020 (12:07). THEMENBILD - Die Situation in einem Einkaufszentrum in Graz in Folge des Coronavirus-Ausbruchs in Österreich, aufgenommen am 16.03.2020 in Graz, Österreich // The situation in a shopping centre as a result of the coronavirus outbreak in Austria, on 2020/03/16 in Graz, Austria. EXPA Pictures © 2020, PhotoCredit: EXPA/ Erwin Scheriau - 20200316_PD2768
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Die KMU Forschung Austria beziffert den Umsatzverlust durch die Corona-Maßnahmen für den gesamten heimischen Einzelhandel mit 500 Mio. Euro pro Woche.

Der stationäre Einzelhandel hat laut Schätzungen der KMU Forschung Austria allein in der ersten Woche der Geschäftsschließungen in der Coronavirus-Krise rund eine halbe Milliarde Euro Umsatzentgang erlitten. Dies gab Karin Gavac von der KMU am Mittwoch auf APA-Anfrage bekannt. »Für die nächste Woche im März kann man noch einmal 500 Millionen dazugeben, es wäre im März also eine Milliarde.« Für April rechnet Gavac sogar mit einer weiteren Steigerung der Rückgänge, da der April generell ein umsatzstärkerer Monat sei.

Modehandel ist die wichtigste betroffene Branche

Den Bekleidungshandel bezeichnet Gavac gegenüber der Textilzeitung als die »umsatzstärkster aller Branchen, die von den Geschäftsschließungen betroffen sind«. Die Geschäfte im Bekleidungseinzelhandel haben im März einen geschätzten Umsatzentgang von rund 100 Mio. € (netto) pro Woche. Ein Teil davon werde sich laut Gavac auf den Internethandel verschieben. »Einzelne Einkäufe könnten auch auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden, wenn die Geschäfte wieder offen haben«, stellt die Handelsforscherin in Aussicht.

Erhoben wurden die Zahlen für den Zeitraum vom 16. bis 21. März, also für die erste Arbeitswoche, in der die Regierungsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus voll gegriffen haben.

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