Mango rutscht in Verlustzone

Mango rutscht in Verlustzone

Mango
Mango Megastore
Mango Megastore

Der spanische Modefilialist und -Wholesaler Mango musste im Geschäftsjahr 2016 ein Umsatzminus von 3 % auf 2,26 Mrd. € verschmerzen.

Besonders im ersten Halbjahr hätten die Umsätze gelitten, heißt es in einer Mitteilung seitens Mango. Doch ab September und bis ins aktuelle Geschäftsjahr hinein habe sich »die Geschäftsentwicklung grundlegend verändert«. Positiv hervorgehoben wird eine Umsatzsteigerung im Online-Geschäft von 25,6 % auf 294 Mio. €. Damit steht der E-Commerce bereits für 13 % des Gesamtumsatzes. Im Vorjahr wurden außerdem 24 neue Megastores (Durchschnittsfläche: 1.100 Quadratmeter) eröffnet, dafür eine größere Zahl an kleineren Geschäfte geschlossen. Auch die Franchise-Expansion wurde mit insgesamt 57.000 Quadratmetern an Neuflächen fortgesetzt.

Das Ergebnis hat deutlich gelitten: Das EBITDA ist von 170 Mio. € im Jahr 2015 auf nunmehr 77 Mio. € abgestürzt. Unterm Strich erzielte Mango sogar einen Verlust von 61 Mio. €. Als Gründe werden neben dem Umsatzminus u. a. Wechselkursschwankungen sowie Investitionen in den Umbau des Ladennetzes genannt. Auch führe das neue, ehrgeizige Fast-Fashion-Modell »anfänglich zu kleineren Margen«, so Mango.

Schon heuer soll aber die Rückkehr in die Gewinnzone glücken. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr ist ein EBITDA von mehr als 150 Mio. € vorgesehen.
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