Maerz Muenchen: Leichtes Umsatzplus

Maerz Muenchen: Leichtes Umsatzplus

Maerz Muenchen
Katja Beibl, Geschäftsführerin von Maerz Muenchen
Katja Beibl, Geschäftsführerin von Maerz Muenchen

Der Strick- und Wirkspezialist Maerz Muenchen konnte seine Umsätze im Geschäftsjahr 2016 um 3 % auf 27,1 Mio. EUR steigern.

Während die HAKA im deutschen Einzelhandel um gerade einmal 1,3 % wachsen konnte, verzeichnete die Maerz Muenchen-DOB ein Plus von 14 %. Geschäftsführerin Katja Beibl glaubt angesichts von Investitionen in die Modernisierung der Strickerei in Ungarn, den ausgebauten Marketing-Auftritt und die Optimierung der Verkaufsflächen im Handel, an gute Zeiten. Aber auch das Segment E-Commerce hat ein neues, moderneres Gesicht bekommen, was im Unternehmen Grund zur Zufriedenheit gibt: Der Onlineshop von Maerz Muenchen wurde optisch und technisch verbessert, sodass etwa der Einkaufsprozess vereinfacht und die Produktdarstellung verbessert wurde. Hier konnte man 2016 ein Umsatzplus von 15 % erzielen.

Knit Shops kommen an

Besonders gut entwickelten sich die Knit Shops (Shop-in-Shops), die als Ladenbaukonzept von Möbel-Designer Nils Holger Moormann entwickelt wurden: 24 neue Knit Shops eröffnete Maerz Muenchen 2016; nun sind es also 51 insgesamt und es sollen noch mehr folgen:

»In unseren Knit Shops verzeichneten wir ein deutliches Umsatzwachstum von 22 Prozent im Jahr 2016. Daher werden wir hier 2017 weiter expandieren und planen 30 neue Knit Shops. Auch international sind Knit Shops in Planung«, so Katja Beibl stolz.  

Derzeit exportiert Maerz Muenchen in insgesamt 15 Länder Europas, Kanada und Hongkong, was einen 12-prozentigen Anteil am Gesamtumsatz ausmacht.  

Pop Up-Flächen  

Zusätzlich zu den Knit Shops gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr auch zehn Maerz Muenchen Pop Up-Flächen, wie etwa bei Peek & Cloppenburg Nord (in Österreich bekannt unter Van Graaf). Auch im laufenden Geschäftsjahr soll es diese wieder geben, wie es heißt.  

Die Zahl der Mitarbeiter am Standort in München blieb mit 110 Voll- und Teilzeitstellen im letzten Geschäftsjahr stabil. Hinzu kommen weitere 385 Arbeitskräfte in der unternehmenseigenen Strickerei in Ungarn. Beinahe 90 Prozent der Maerz Muenchen-Strickprodukte werden nach wie vor im Werk in Ungarn oder durch internationale Lieferanten in der EU produziert.
Katja Beibl, Geschäftsführerin von Maerz Muenchen
Maerz Muenchen
Katja Beibl, Geschäftsführerin von Maerz Muenchen
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