Leichtes Umsatzplus für Eterna

Leichtes Umsatzplus für Eterna

Die Eterna Mode Holding GmbH konnte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein Umsatzplus von 3,2 % auf 72,7 Millionen Euro erzielen.

Vor allem das Geschäft im Inland trug zum Wachstum von Eterna bei: Per September 2016 legten die Umsätze um 4,3 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Damit verzeichnete man deutlich bessere Zahlen als der Rest des deutschen Marktes. Zum Wachstum trugen vor allem die in Eigenregie betriebenen Flächen bei. Hier gab es trotz allgemeinen Frequenzrückganges im Handel ein zweistelliges Plus. Und auch das Export-Business legte trotz Russland- und Ukrainekrise sowie der Unsicherheit in Bezug auf den BREXIT um 0,5 % zu.

Konzernergebnis und EBITDA

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank nach den ersten neun Monaten des aktuellen Geschäftsjahres von 7,6 Millionen EUR auf 7,2 Millionen EUR. Das Konzernergebnis beläuft sich nun auf -4,1 Millionen EUR, bedingt vor allem durch eine planmäßige, aber nicht liquiditätswirksame Abschreibung auf den Firmenwert in Höhe von 4,8 Millionen EUR, die 2006 im Zuge eines Leveraged-Buyout angesetzt wurde. Damals hatte die Investorengruppe Alpha Gruppe + Quadriga Capital Eterna übernommen. Bereinigt um diese Firmenwertabschreibung kommt Eterna nach neun Monaten auf ein positives Konzernergebnis von +0,7 Mio. EUR.

»Aufgrund eines überproportional hohen Auftragsbestandes für das letzte Quartal sowie der zu erwartenden starken Performance der eigenkontrollierten Flächen und des Onlinegeschäfts im Schlussquartal, wird ein einstelliges Umsatz- und Ergebniswachstum für das Gesamtjahr 2016 erwartet«, so Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter von Eterna, zur Prognose zum Gesamtgeschäftsjahr.
Hemden von Eterna
Eterna
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Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter von Eterna
Eterna
Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter von Eterna
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