LDT Nagold Alumnus Arne Niekamp

LDT Nagold Alumnus Arne Niekamp

Privat
LDT Nagold Alumnus Arne Niekamp
LDT Nagold Alumnus Arne Niekamp

LDT Nagold Alumnus Arne Niekamp arbeitet derzeit für Street One, glaubt an das Synergiepotenzial des Web und weiß, wei wichtig es ist, den Kunden rundum zufrieden zu stellen.

Beruf/Derzeitige Stelle:
District Manager bei der CBR-Gruppe, Street One GmbH, in Bayern. Ab Oktober 2015 startet Arne Niekamp ein berufsbegleitendes Aufbaustudium an der Steinbeis Hochschule Berlin.

Jahrgang LDT Nagold: Jänner 2015

Das hat mir mein Studium beruflich gebracht:
Das Studium hat mich perfekt auf die Tätigkeit im Vertriebsaußendienst in der Textilbranche vorbereitet. Während des gesamten dualen Studiums konnte ich theoretische Erkenntnisse direkt in den einzelnen Praxisphasen umsetzen: Eine klare Win-Win-Situation für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. In meinem Job profitiere ich auch nach Abschluss noch tagtäglich vom aufgebauten betriebswirtschaftlichen und warenkundlichen Know-how.

Das hat mir mein Studium persönlich gebracht:
Neben einem Netzwerk im Modebusiness, was an staatlichen Universitäten für diesen Branchenzweig sicher seinesgleichen sucht, habe ich an der LDT Nagold sowohl fachlich als auch persönlich jeden Tag aufs Neue dazugelernt. Gerade während des letzten Semesters, inklusive Semesterarbeit und diverser Fallstudien, habe ich einen persönlichen Reifeschritt vollzogen.

Herausforderungen, denen ich im Job begegne:
In erster Linie zählt es im Vertrieb, die Akzeptanz und das Vertrauen des Partners für sich zu gewinnen. Hier ist meiner Meinung nach immer wieder die Menschenkenntnis der Schlüssel zum Erfolg. Denn wie die Ware im Handel, ist auch jeder Partner individuell. Mir war von Anfang an klar, dass es sicher nicht möglich ist, mit jedem Partner, neben der beruflichen Bindung, auch eine soziale Bindung aufzubauen. Dennoch ist es das primäre Ziel für mich, mit jedem Partner eine gesunde Basis zu haben. Zudem begegnen mir, gerade aufgrund meines Alters, immer wieder unerwartete Situationen, in denen ich trotzdem direkt handeln und entscheiden muss.

Deshalb bin ich in der Modeindustrie genau richtig:
Weil im Handel jederzeit ein Wandel stattfindet. Dieser ist in der Textilbranche aufgrund des Faktors Mode sicher noch stärker als in vielen anderen Handelszweigen. Zugleich ergibt sich dadurch der positive Aspekt, dass es im beruflichen Alltag niemals langweilig wird. Für mich persönlich ist das immens wichtig, denn stetig neue Herausforderungen sind für mich besonders reizvoll. 

Mode fasziniert mich, weil...
die Berufswelt im Modebusiness eine genauso große Abwechslung und ein genauso großes Aufgabenspektrum bietet, wie die Auswahl der Mode selbst.

Stationär oder E-Commerce?
Sowohl stationär als auch online. Stationäre Einkäufe sind bei mir in der Regel Spontaneinkäufe und Online-Einkäufe immer zielgerichtet.

Multichannel? Ja/Nein? Aber wie?
Das Internet ist unausweichlich als Synergieeffekt zu sehen und in keinem Fall als Kannibalisierungseffekt. Die Händler und die Industrie müssen im Wholesale-Geschäft an einem Strang ziehen, um nicht weitere Marktanteile an andere Betriebsformen im textilen Handel zu verlieren. Diejenigen Lieferanten und Händler, die realisiert haben, dass nahezu alle Kunden in Zukunft »Channel hopping«  betreiben werden und denen es gelingt, die einzelnen Verkaufskanäle im Wholesale-Geschäft miteinander zu verknüpfen, werden dauerhaft profitabel und konkurrenzfähig für andere Betriebsformen bleiben.

Die Zukunft der Modeindustrie/des Handels ist...
jederzeit aufnahmewillig und aufgeschlossen gegenüber neuen Trends und Innovationen zu sein.

Diese Designer/Labels inspirieren mich bei meiner Arbeit:
Jedes Label, welches effizient Trends und Innovationen trotz bestimmter Unternehmensgröße und modischer Ausrichtung implementiert.

Diese Designer/Labels machen es richtig:
Jedes Label, welches den Kunden während des Einkaufs und auch nach dem Einkauf rundum zufriedenstellt. Denn ein zufriedener Kunde kommt immer wieder.

So sieht mein Schrank aus:
Da ich ein absoluter Hemdenträger bin, ist mein Kleiderschrank insbesondere mit Hemden ausgestattet.

So shoppe ich privat:
Wie der typische deutsche männliche Kunde: eher selten, dafür aber gezielt.

Dieses Teil habe ich zuletzt gekauft:
Drei Hemden von H.E. by Mango
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