Hugo Boss schraubt Ziele zurück

Hugo Boss schraubt Ziele zurück

Hugo Boss
Hugo Boss Flagship Store in Paris
Hugo Boss Flagship Store in Paris

Nach einem wenig erfreulichen dritten Quartal, hat Hugo Boss nun seine Ziele für das Gesamtjahr nach unten korrigiert.

Der deutsche Modekonzern Hugo Boss hat, vor allem bedingt durch Umsatzrückgänge in den USA und China, nun seine Ziele für das Gesamtjahr zurückgenommen. Man erwarte sich nur noch ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 3 bis 5 %, so Hugo Boss am Donnerstag. Das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen) solle ebenfalls um nur 3 bis 5 % zulegen. Die ursprüngliche Prognose von Hugo Boss lautete ein währungsbereinigtes Umsatzplus im mittleren, einstelligen Bereich sowie eine Erhöhung des EBITDA von 5 bis 7 %.

Das dritte Quartal

Im dritten Quartal schwächelte das Geschäft von Hugo Boss vor allem in Asien und den USA. Man merkte die gebremste Nachfrage der Touristen, so der Konzern. Damit ging der Konzernumsatz im dritten Quartal währungsbereinigt um 1 % zurück. In Euro gab es ein Plus von  4 % auf 744 Millionen Euro. Auf vergleichbarer Fläche und in lokalen Währungen zeigte sich der Umsatz im eigenen Retail im Vorjahresvergleich stabil. Bedingt durch Umsatztrends in den eigenen Einzelhandelsflächen und weitere Investitionen, so Hugo Boss selbst, ging das EBITDA vor Sondereffekten im dritten Quartal um 8 % auf 168 Millionen Euro zurück. Zudem führten negative Effekte in Höhe von etwa 16 Millionen Euro zu einer Belastung des Finanzergebnisses.
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