H&M wächst langsamer

H&M wächst langsamer

Der schwedische Modefilialist H&M wächst weiter, jedoch weniger schnell als noch im vorigen Vorjahr.

Die Modegruppe H&M (H&M, Monki, Cheap Monday, COS, Weekday, & Other Stories) hat das Geschäftsjahr 2015/16 (Stichtag: 30.11.) inklusive Mehrwertsteuer nach vorläufigen Zahlen mit einem Umsatzplus von 6 % abgeschlossen. Der Gesamtumsatz stieg damit auf 222,8 Milliarden schwedische Kronen (circa 22,8 Mrd. EUR), netto entspricht dies 192,2 Milliarden SEK. Währungsbereinigt kommt H&M damit auf ein Umsatzplus von 7 %, im Vorjahr hatte man noch von einem Umsatzplus in Höhe von 11 % berichtet. Der schwedische Konzern hat also an Wachstumstempo eingebüßt.

Geschäft im Herbst

Noch im Oktober hatte H&M von schleppenden Verkäufen berichtet: Nach drei Quartalen lag die Modegruppe bei einem kumulierten Nettoumsatz von umgerechnet 14,5 Mrd. EUR (+5 %), der Gewinn war deutlich gesunken - um 17 % auf 1,3 Mrd. EUR. Als Gründe nannte CEO Karl-Johan Persson hohe Temperaturen, höhere Rabatte und den Einfluss des starken Dollars.

Im November konnte H&M aber wieder an Aufwind gewinnen: Inklusive Mehrwertsteuer legten die Umsätze währungsbereinigt um 9 % zu (inklusive Mehrwertsteuer). Auch das gesamte vierte Quartal lief für die Schweden nicht schlecht: Man verbuchte ein Umsatzplus von 7 % (inklusive Mehrwertsteuer) in lokalen Währungen. In schwedischen Kronen lag das Plus mit 8 % noch höher (61,05 SEK).

Mehr als 400 neue Stores

Betrachtet man die Anzahl der Läden, so hat die H&M-Gruppe im GJ 2015/16 insgesamt 427 neue Stores eröffnet, was einer Gesamtzahl von 4.351 Läden entspricht. Im Vorjahr waren es bis 30. November noch insgesamt 3.924 Shops.
H&M Store in Madrid, Spanien
H&M
H&M Store in Madrid, Spanien
Karl-Johan Persson, CEO der Modegruppe H&M
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Karl-Johan Persson, CEO der Modegruppe H&M
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