H&M: Immer noch sechs von zehn Stores geschlo...

H&M: Immer noch sechs von zehn Stores geschlossen

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WEST HOLLYWOOD, CA - SEPTEMBER 22: A general view of the H&M Sunset Strip storefront on September 22, 2010 in West Hollywood, California. (Photo by Amanda Edwards/Elevation Photos)
WEST HOLLYWOOD, CA - SEPTEMBER 22: A general view of the H&M Sunset Strip storefront on September 22, 2010 in West Hollywood, California. (Photo by Amanda Edwards/Elevation Photos)

H&H hatte im Zeitraum von 1. März bis 6. Mai einen Umsatzeinbruch von 57 % zu verkraften. Noch immer sind 60 % der gut 5.000 Stores der Gruppe geschlossen.

Mit Mitte März musste H&M rund 80 % seiner Stores Corona-bedingt temporär schließen. Ende April konnten zwar die ersten Geschäfte ihren Betrieb wieder aufnehmen, doch aufgrund der je nach Land unterschiedlichen Restriktionen und Schutzmaßnahmen wird der allgemeine Geschäftsgang in einer Pressemitteilung als »gedämpft« beschrieben. Und weiterhin müssen – Stand 7. Mai – 60 % der 5.061 Stores vorübergehend geschlossen bleiben.

In der Periode 1. März bis 6. Mai führte all das zu einem Umsatzeinbruch um 57 % im Vergleich zur gleichen Periode 2019. Die Online-Umsätze stiegen gegenüber dem Vergleichszeitraum hingegen um 32 %. Besonders stark von den Umsatzrückgängen betroffen waren Italien (- 80 %), Spanien (- 76 %) sowie Frankreich und die USA (jeweils – 71 %). Vergleichsweise gut hielten sich Südkorea (- 11 %), der Heimmarkt Schweden (- 31 %) und China (- 32 %). Für Österreich werden keine Zahlen mitgeteilt.

Gegenmaßnahmen

Um die negative Umsatzentwicklung auszugleichen, wurden eine Reihe schneller und kräftiger Maßnahmen umgesetzt, die die Bereiche Einkauf, Investitionen, Mieten, Personal und Finanzierung betreffen. Trotzdem ist ein Verlust im zweiten Quartal nicht zu vermeiden. Die Liquidität der Gruppe wird als „gut“ beschrieben. H&M kann derzeit auf flüssige Mittel von insgesamt 23,8 Mrd. SEK (2,24 Mrd. €) bauen. Zudem verhandelt der Konzern über Überbrückungskredite.

Expandiert wird angesichts der aktuellen Lage vorerst online und mit Abverkaufsware – und zwar mit dem Start des hausinternen Online-Outlet-Konzepts Afound auch in Österreich und Deutschland.

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