H&M: Gewinneinbruch im ersten Quartal

H&M: Gewinneinbruch im ersten Quartal

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 sind Betriebsergebnis und Gewinn des Modehändlers H&M im hohen zweistelligen Bereich eingebrochen.

Wie der schwedische Konzern H&M heute (27.03.2018) mitteilt, hätten u.a. die hohen Rabatte zu den aktuellen Zahlen geführt. Im ersten Geschäftsquartal des aktuellen Geschäftsjahres (per 28. Februar) bis Ende Februar sackte der Gewinn unterm Strich im Jahresvergleich um fast die Hälfte auf 1,37 Mrd. schwedische Kronen (134,5 Mio. Euro) ab - so niedrig wie seit 16 Jahren nicht mehr. Auch ein Sonderertrag im Zuge der US-Steuerreform konnte hier nicht viel ausrichten: Der operative Gewinn fiel um 62 % auf 1,2 Mrd. Kronen.

»Harter Start ins Geschäftsjahr«

Die Verkäufe waren schwach und H&M musste die Ware mit hohen Rabatten verkaufen. Dies wirkte sich auf die Profitabilität aus: Die Marge sank von 52,1 % auf 49,9 %. Der Umsatz fiel um 1,7 % auf 46,2 Mrd. Kronen. Auch das schlechte Wetter habe sich auf die Umsatzzahlen ausgewirkt. In lokalen Währungen und inklusive Umsatzsteuer ergab sich ein Pari.

»Der Start ins neue Geschäftsjahr war hart«, so H&M-CEO Karl-Johann Persson, der seit 2009 im Chefsessel sitzt. »2018 ist ein Übergangsjahr für die H&M Group, da wir unsere Transformation beschleunigen wollen, um von den Möglichkeiten der raschen Digitalisierung profitieren zu können.«

Künftig will man sich mehr auf das Online-Geschäft und neue Konzepte wie Afound, das 2018 lanciert wird, konzentrieren. Wie Persson abschließend sagt, gehe er davon aus, dass man erst im kommenden Geschäftsjahr wieder profitabel wachsen werde.
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