Glänzende Geschäfte für Adidas, Puma und Nike

Glänzende Geschäfte für Adidas, Puma und Nike

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Adidas HomeCourt
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Die globalen Sportartikelriesen liefern derzeit allesamt glänzende Geschäftszahlen ab.

Allen voran Adidas. Der deutsche Branchenprimus konnte seine globalen Umsätze im 2. Quartal um 20 % auf 5,0 Mrd. € steigern. Operativ verdiente Adidas mit 505 Mio. € um 18 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Aufgrund dieser Zahlen hob der Konzern die Prognose für das Gesamtjahr deutlich an: Wurde bisher mit einem Umsatzplus von 12 bis 14 % gerechnet, wird nun gleich eine Steigerung um 17 bis 19 % angepeilt. Der Gewinn soll um 26 bis 28 % steigen und könnte damit bestenfalls 1,3 Mrd. € erreichen. Auch Mitbewerber Puma hatte kurz davor hervorragende Zahlen vorgelegt: Der Umsatz des ebenfalls in Herzogenaurauch ansässigen Konzerns kletterte im zweiten Quartal um 17,2 % auf 967 Mio. €, der Gewinn vervielfachte sich von 1,6 auf 21,9 Mio. €. Und auch Puma erhöhte seine Prognose: Laut neuem Plan soll der Jahresumsatz um 12 bis 14 % zulegen und der operative Gewinn von 128 Mio. € im Vorjahr auf rund 210 Mio. € steigen. Dagegen fällt Weltmarktführer Nike fast ein bisschen ab: Dieser konnte im Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende Mai) seinen Umsatz »bloß« um 6 % auf 34,4 Mrd. US-Dollar, den Gewinn um 13 % auf 4,2 Mrd. US-Dollar steigern. Als Reaktion will Nike seine Styles künftig um ein Viertel reduzieren und so seine Produktentwicklungs- und Lieferzeiten halbieren.
Adidas-Store in Berlin
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