Gewinn von Bestseller bricht ein

Gewinn von Bestseller bricht ein

Vero Moda
Shooting der neuen Kampagne von Vero Moda mit Lily Allen
Shooting der neuen Kampagne von Vero Moda mit Lily Allen

Die dänische Besteller Group konnte im vergangenen Geschäftsjahr 2014/15 weiter wachsen, jedoch brach der Gewinn deutlich ein.

Bestseller (Only, Vero Moda, Vila, Name It, Jack & Jones etc.) musste im vergangenen Geschäftsjahr 2014/15 mit 41 % weniger Gewinn als im Vorjahr einen deutlichen Rückschritt hinnehmen: Der Gewinn vor Steuern sackte auf 134 Millionen Euro ab. Der Nettoumsatz hingegen konnte um 8 % auf 2,93 Milliarden Euro gesteigert werden.

»Dieses Ergebnis ist unzufriedenstellend und nicht auf dem Level, wo unser Unternehmen sein sollte«, gesteht Anders Holch Povlsen, Unternehmenschef von Bestseller, ein.

Schlechtes Einkaufsmanagement und unprofitabler Retail

Laut ihm liegt das schlechte Ergebnis vor allem am Einkaufsmanagement und am eigenen Einzelhandel, der im Nahen Osten, in Großbritannien und in Kanada nicht profitabel läuft. Zudem seien die Ausgaben für Personal und weitere operative Kosten zu hoch. Das Absichern von Währungsschwankungen habe man nur eingeschränkt erreichen können.

Mit der Initiative »Fit for fight«, die bereits im Februar gestartet wurde, möchte Bestseller nun wieder einen höheren Gewinn erreichen: Prozesse sollen vereinfacht und die Organisation sowie das operative Geschäft rationalisiert werden. Für das aktuelle Geschäftsjahr geht Bestseller von einem Gewinnplus auf 268 Millionen Euro aus.
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