Georg Hausmann schlittert in Insolvenz

Georg Hausmann schlittert in Insolvenz

Das Leder-, Papier- und Spielwarenunternehmen Georg Hausmann musste Ende September Insolvenz anmelden.

Das alteingesessene Handelsunternehmen das in den Sparten Leder-, Papier- und Schreib- sowie Spielwaren tätig ist, hat Ende September die Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung beim Landesgericht St. Pölten beantragt. Laut KSV1870 sind 57 Dienstnehmer und etwa 140 Gläubiger betroffen. Der Gläubigerschutzverband Creditreform beziffert die Passiva mit 2,1 Millionen Euro. Die Georg Hausmann KG betreibt 15 Filialen in ganz Österreich. Wie Hausmann-Geschäftsleiter Georg Antauer auf der Website des Unternehmens informiert, ist das Unternehmen wegen seiner Expansionsstrategie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Ein verändertes Kundenverhalten, die Konkurrenz von Diskontanbietern und ein starker Margendruck hätten dem St. Pöltener Betrieb das wirtschaftliche Überleben zusätzlich erschwert.

Neun Standorte bleiben in Betrieb

Nun will man Georg Hausmann in reduzierter Form weiter betreiben. Der Sanierungsplan sieht für die Gläubiger eine Mindestquote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren vor. Wie die Tageszeitung Kurier berichtet, sollen neun Standorte weitergeführt werden. Die Verbindlichkeiten sollen sich laut Bericht auf knapp 2,1 Millionen Euro belaufen.
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