Gardeur kann weiter liefern
obs/Gardeur GmbH
Gerhard Kränzle, CEO der Gardeur GmbH
Gerhard Kränzle, CEO der Gardeur GmbH

Ein Bankenkonsortium sichert das operative Geschäft des Hosenspezialisten Gardeur mit einem Massenkredit in Millionenhöhe.

Wie berichtet, hat Gardeur am 5. Oktober 2017 beim hiesigen Amtsgericht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über das Vermögen Gardeur GmbH, der Gardeur Service GmbH, der Gardeur Beteiligungs GmbH und der CDS Club du Sport Bekleidung GmbH beantragt. Mit der Insolvenz will Gerhard Kränzle (Bild), CEO und Mehrheitseigentümer (51 Prozent) der Gardeur Group das Liquiditätsproblem überwinden. Den Geschäftsbetrieb während der Sanierung sichert nun ein Bankenkonsortium durch einen Massenkredit in Millionenhöhe ab. Das Unternehmen aus Mönchengladbach kann die zuvor ins Stocken geratene Auslieferung nun wieder aufnehmen. »Wir werden nun umgehend NOS- und Ganzjahres-NOS-Ware abrufen, die bereits fertig produziert ist«, so eine Unternehmenssprecherin gegenüber der »TextilWirtschaft«.

Die Saison Frühjahr/Sommer wolle man auf jeden Fall bedienen. Zuvor konnte der Insolvenzverwalter Biner Bähr mit einem Kredit für das Insolvenzgeld die Mitarbeitergehälter für die nächsten drei Monate sichern.
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