Fynch Hatton strukturiert Re-Start

Fynch Hatton strukturiert Re-Start

Fynch Hatton

Der Sportswear Anbieter aus Mönchengladbach kommuniziert zur Ladenöffnung sein Survival-Package an Handelspartner.

»Wir wollen nicht einfach die Liefertore wieder hochziehen und Sie mit Ware versorgen, die Sie so erstmal gar nicht brauchen.« Mit diesen Worten richtete sich Roger Brandts, einer der drei Geschäftsführer bei Fynch-Hatton, an seine Handelspartner, um die weitere Vorgehensweise nach der Ladenöffnung abzustimmen. Sein Vorschlag: Die noch kommerziellen Themen im Verkauf zu lassen und die nicht verkäuflichen von der Fläche zu nehmen und einzulagern. Bei Zahlung bis Ende Mai ist für diese Ware aus Strick H/W 20 und Langarmhemden F/S 20 eine Gutschrift von 15 % erhältlich. Fynch-Hatton empfiehlt, diese Ware in der Rabattphase für H/W 20 zu vermarkten, oder sie für die F/S 21 Saison einzulagern und schon in die Order dafür einzuplanen. Die Ware sei zu einem späteren Zeitpunkt wieder gut verkäuflich.

Halbwegs durchkommen

Die wegen des Shutdowns nicht gelieferte Ware kommt nun mit einer Valuta von vier Wochen und einem Sonderskonto zur Auslieferung. Eine Sondervaluta bieten die Mönchengladbacher auch für das Kurzarmprogramm der F/S-Kollektion an. Die für Oktober/November geplante Auslieferung der H/W 20-Kollektion wurde gestrichen. »Es geht jetzt darum, dass beide Seiten, Industrie und Handel, halbwegs durch die Krise durchkommen. Und zwar partnerschaftlich, mit Einschnitten auf beiden Seiten«, erklärt Geschäftsführer Christian Bieniek. Man halte nicht an starren Auslieferungen fest, sondern stünde individuell im Gespräch für die Händler zur Verfügung.

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