Eterna: Leichtes Umsatzminus

Eterna: Leichtes Umsatzminus

Eterna
Eterna-Hemd mit Lippenstift-Fleck
Eterna-Hemd mit Lippenstift-Fleck

Hemden- und Blusenspezialist Eterna verzeichnete im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres ein leichtes Umsatzminus von 0,9 % auf 25,4 Mio. Euro.

Dabei konnte Eterna seine Exportumsätze um 4,1 % steigern, im Inland hingegen schrumpfte der Umsatz – laut dem Unternehmen hauptsächlich aufgrund von Lieferverschiebungen in das zweite Quartal – um 3 Prozent. Mit den eigenkontrollierten Flächen erlöste Eterna ein mittleres einstelliges Like-for-Like-Plus, wie es heißt.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ging im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls leicht zurück – von 2,8 Mio. Euro im 1. Quartal 2016 auf 2,3 Mio. Euro aktuell. Auch hier gibt das Unternehmen als Grund eine planmäßige Lieferverschiebung an. Weiters auf den Umsatz ausgewirkt hätte sich das Wachstum: Seit 31.03.2016 sind zwei neue Eterna Stores hinzugekommen. Die Vertriebs- und Werbemaßnahmen hätten sich zudem erhöht und damit verbunden die operativen Kosten, was schlussendlich in einer Erhöhung der Fixkosten ohne Abschreibungen und Sonderaufwendungen um 0,5 Mio. Euro resultiert habe, wie es von Unternehmensseite heißt.

Einmalbelastungen drücken Ergebnis

Durch die im Frühjahr vollzogene Refinanzierung ergaben sich für Eterna zudem einmalige Belastungen in Höhe von 2,9 Mio. Euro. Ohne diese und den Effekt einer nicht liquiditätswirksamen Abschreibung auf den Firmenwert sehen die jüngsten Zahlen deutlich positiver aus: Bereinigt um die planmäßige Firmenwertabschreibung und die Refinanzierungskosten kommt Eterna auf ein positives Konzernergebnis von 1,1 Mio. Euro, welches um 0,3 Mio. Euro über dem Ergebnis aus dem Vorjahreszeitraum liegt.

Prognose für das Gesamtjahr 2017

Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter von Eterna, bleibt für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2017 trotz des Umsatzrückgangs im ersten Quartal optimistisch:

»Eterna ist gut gerüstet, was sich in positiven Auftragseingängen wiederspiegelt. Wir sehen insbesondere in der zweiten Jahreshälfte Potenzial für Ergebnisverbesserungen. Für das Geschäftsjahr 2017 erwarten wir daher weiterhin ein Umsatz-und Ergebniswachstum im unteren einstelligen Prozentbereich und damit erneut Wachstum über dem Schnitt des Gesamtmarktes.«
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