Esprit wieder in den schwarzen Zahlen

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Das an der Hong Kong-Börse notierte Modeunternehmen Esprit schaffte im Geschäftsjahr 2013/14 wieder den Sprung in die schwarzen Zahlen.

Nach einem Gewinnverlust von 4,4 Milliarden Hongkong Dollar (rund 440 Millionen Euro) im Geschäftsjahr 2012/13 konnte Esprit 2013/14 (30.06.) eine Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffen (210 Millionen Hongkong Dollar/21 Millionen Euro). Laut Esprit verdankt das Unternehmen das positive Ergebnis seinen strengen Kosteneinsparungsmaßnahmen. So konnten die Betriebskosten von Esprit währungsbereinigt um 32,9 % gesenkt werden.

Umsatzrückgang

Der Umsatz von Esprit ging hingegen 2013/14 von 25,9 Milliarden Hongkong Dollar (2,6 Milliarden Euro) auf 24,2 HKD zurück. Weltweit wurden zudem 119 eigene Läden geschlossen, sodass sich die Zahl der von Esprit selbst betriebenen Filialen auf 905 reduzierte. Das Unternehmen kündigte weiters an, die Zahl von bislang zwölf Kollektionen pro Jahr auf nur noch sechs Kollektionen zu halbieren.

Esprit in Zukunft

Nach der Rückkehr von Esprit in die schwarzen Zahlen spricht das Unternehmen von dem Fokus auf die Implementierung des neu entwickelten vertikalen Geschäftsmodells. Sobald der Umsatz wieder auf einem guten Weg ist, möchte Esprit sein Wachstum mit dem Omni-Channel-Modell fördern.  

Raymond Or, Aufsichtsratvorsitzender von Esprit, zu den Jahresgeschäftszahlen: »Auch wenn die finale Phase des Aufschwungs der Gruppe eindeutig Zeit braucht und das Geschäftsumfeld genauso wie auch Esprits Weg zur Wiedererstarkung herausfordernd bleibt, vertrauen wir alle auf das immense Potential von Esprit.«
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