EK kooperiert mit Zalando

EK kooperiert mit Zalando

Jens Kalaene / dpa / picturedesk.com
Download von www.picturedesk.com am 06.04.2020 (14:12). 10 April 2019, Berlin: The newly opened headquarters of the Zalando Campus in Valeska-Gert-Straße. The campus consists of 12 buildings with currently 6000 employees. Photo: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa - 20190410_PD19470
Download von www.picturedesk.com am 06.04.2020 (14:12). 10 April 2019, Berlin: The newly opened headquarters of the Zalando Campus in Valeska-Gert-Straße. The campus consists of 12 buildings with currently 6000 employees. Photo: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa - 20190410_PD19470

Die EK Servicegroup arbeitet mit Zalando zusammen und bindet stationäre Modehändler an den Online-Riesen aus Berlin an.

Die Bielefelder EK Servicegroup und der Online-Riese Zalando starten eine Allianz, die stationären Händlern den Zugang zur Zalando-Plattform ermöglicht. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit können Handelspartner der EK über das Programm Connected Retail Bestellungen von Zalando-Kunden aufnehmen und die gewünschten Artikel aus den eigenen Sortimenten direkt aus ihren Geschäften verschicken. »Damit erschließen wir einen der am stärksten frequentierten Online-Kanäle überhaupt für unsere Mode- und Textilhändler. Wir rechnen dabei nicht nur mit zusätzlichen Umsätzen, sondern zukünftig auch mit einer Steigerung der Kundenfrequenz in den Fachgeschäften vor Ort«, erklärt EK Vorstandsmitglied Susanne Sorg.

Null Kommission

Derzeit sollen knapp 1.500 stationäre Geschäfte angebunden sein. Ein spezielles Modul für das Kassensystem ermöglicht den Transport relevanter Daten aus der Warenwirtschaft. Zalando übernimmt digitale Inhalte wie Bilder und Artikelbeschreibungen und Marketing, Kundenanfragen und die Zahlungsabwicklung. Für die teilnehmenden Händler setzt der Onlinegigant die Kommission für Warenverkäufe über die Zalando-Plattform bis zum 31. Mai 2020 auf 0 unabhängig vom Warenwert. Die Einnahmen werden wöchentlich an die Händler ausgezahlt. Gerade in der Corona-Krise, die Zalando zu schaffen macht, ist die neue Kooperation von Vorteil: »Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen ist es toll, dass unser Programm einem breiteren Händlerkreis zugänglich wird«, so Carsten Keller, VP Direct-to-Consumer bei Zalando SE. Für die EK Gruppe ist die neue Allianz ein weiterer Schritt in ihrer Omnichannel-Strategie. Das Connected Retail-Programm ist derzeit nur in Deutschland und den Niederlanden verfügbar, auf Nachfrage bei Zalando heißt es, dass es für Österreich noch »keinen konkreten Expansionszeitraum« gibt.

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