Desigual rudert zurück

Desigual rudert zurück

Desigual
Innenansicht einer Filiale von Desigual
Innenansicht einer Filiale von Desigual

Nach langen Jahren zweistelligen Wachstums ist auch Desigual vorerst am Plafond angekommen.

Für das erste Halbjahr 2015 meldet Desigual einen Umsatz von 451,9 Millionen Euro. Damit liegt die Marke geringfügig unter dem Vorjahresniveau von 452,9 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis EBITDA sank gleich um 26 % auf 92,1 Millionen Euro. Geschwächelt hat Desigual vor allem am wichtigen Heimmarkt (-5 %) und im Nachbarland Frankreich (-4 %), für Deutschland werden stagnierende Umsätze gemeldet. Die Zahlen für Österreich werden nicht mitgeteilt. Wachstum gab es vor allem in Asien und Lateinamerika.

Die Konsequenzen

Als Konsequenz der enttäuschenden Zahlen ist erstmals von einem Rückbau des Filialnetzes die Rede. Man sei bereits dabei, das Filialnetz »über Standortveränderungen, Schließungen und eine begrenzte Anzahl an Neueröffnungen zu optimieren«, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch Produktinnovationen sollen vorangetrieben und die Organisation erneuert werden, »um die nächste Wachstumsphase vorzubereiten und das gesamte Potenzial der Marke zu entfalten«.  
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