Denim : Replay schlägt sich wacker
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Replay schlägt sich wacker

Replay

Die italienische Denim-Marke Replay hat das Jahr 2020 mit einem Rückgang von verhältnismäßig gut 11 % abgeschlossen. Mit verantwortlich: das starke Geschäft in Asien und dem Nahen Osten.

Die Replay-Mutter Fashion Box hat das Jahr 2020 mit einem Umsatz von 234,3 Mio. Euro abgeschlossen und verzeichnete damit einen Rückgang von 11,4 %. Die EBITDA-Rendite betrug 10 % des Umsatzes. Matteo Sinigaglia, CEO der Fashion Box SpA, kommentierte: »Trotz der Einschränkungen und der wiederholten Lockdowns konnten wir einen Rückgang verzeichnen, der deutlich unter dem Branchendurchschnitt lag. Die ‚Maschine‘ des Unternehmens reagierte sehr schnell und ermöglichte uns, der Situation auf bestmögliche Weise zu begegnen.«

Wholesale besser als Retail

Zupass kam den Italienern dabei die hohe Exportquote von 92 %. Zwar gingen die Umsätze im eigenen Einzelhandel im Vergleich zu 2019 insgesamt um 25 % zurück. Der für Replay wichtige Markt im Nahen Osten stellte jedoch eine positive Ausnahme dar und schloss mit einem Plus von 7 % ab. Der Wholesale war generell weniger stark belastet. Das Minus von 10,8 % in Europa wurde durch starke Zuwächse in Asien (+ 50 %) und dem Nahen Osten (+ 28 %) immerhin zur Hälfte kompensiert. Unterm Strich sanken die Wholesale-Umsätze nur um 5,9 %.
Das erste Quartal 2021 zeigte sich ermutigend, die Umsätze stiegen um 10 % gegenüber 2020. »Aus heutiger Sicht ist es für mich natürlich schwer Vorhersagen für 2021 zu treffen, da wir noch nicht wissen, ob der Lockdown verlängert wird, und es herrscht große Unsicherheit hinsichtlich des Erfolgs der Impfkampagnen«, äußert sich CEO Sinigaglia weiterhin zurückhaltend.
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