Corona-Krise verändert das Konsumverhalten
Michèle Constantini / PhotoAlto / picturedesk.com
Download von www.picturedesk.com am 09.04.2020 (16:17). Person carrying shopping bags, cropped - 20060106_PD1130 - Rechteinfo: Model Released
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Laut einer aktuellen Umfrage planen Konsumenten Einkäufe nur zum Teil nachzuholen. Ebenfalls abgefragt wurde, wofür die Menschen nach der Krise ihr Geld ausgeben wollen.

57 % weniger geben die Österreicher auf Grund der aktuellen Geschäftsschließungen im Handel aus. Laut einer Studie des Gallup-Instituts, die im Auftrag der WKÖ Bundessparte Handel von 2. bis 5. April durchgeführt wurde, planen die heimischen Konsumenten Käufe auch nur zum Teil nachzuholen.

Was geschieht mit dem Geld, das während der Krise weniger ausgegeben wird? 

Mehr als drei Viertel der Befragten wollen ihr Geld nach Ende der Corona-Krise  zwar teilweise ausgeben, aber zu einem Gutteil auch anlegen. Weitere 11 % wollen es zur Gänze aufs Sparbuch überweisen beziehungsweise in Finanzprodukten anlegen. 

Jene Befragten, die Ausgabebereitschaft signalisieren, zeigen folgende Präferenzen: 46 % wollen in den Bereich Reisen/Urlaub investieren, 44 % beabsichtigen Ausgaben im Bereich Gastronomie. Die Anschaffung von Kleidung und Schuhen liegt mit 42 % auf Platz 3. »Die Corona-Krise verändert das Konsumverhalten«, fasst Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel, die Erhebungsergebnisse zusammen. Der Handel in Österreich habe – im Teamwork von Arbeitgebern und Beschäftigten – bisher Großartiges geleistet, so Buchmüller. Dennoch stünden dem heimischen Handel noch schwere Zeiten bevor, die durch die Krise verursachten Umsatzverluste werde man nicht mehr aufholen können. »Umso wichtiger ist es für uns alle,  dass möglichst jeder Euro, der ausgegeben wird, im Land bleibt«, appelliert der Spartenobmann an die heimischen Konsumenten.

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