Corona-Krise beeinflusst Geschäftsentwicklung...
Corona-Krise beeinflusst Geschäftsentwicklung

Umsatzverluste bei Eterna

Eterna

Die Umsätze des Hemdenspezialisten sinken wegen der Corona Pandemie deutlich. Im ersten Quartal 2020 fielen sie auf 23,9 Mio. € und lagen damit um 9,5 % unter dem Vorjahreswert.

Die Folgen des Corona-Lockdowns machen sich auch bei der Eterna Mode Holding GmbH bemerkbar und beeinflussen die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2020 wesentlich. Nicht nur die Umsatzerlöse, auch das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich in den ersten drei Monaten 2020 auf 1,7 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €). Daraus resultierte eine im Vorjahresvergleich niedrigere EBITDA-Marge von 6,9% (Vorjahr: 11,5%). Die Finanz- und Liquiditätssituation des Unternehmens ist zum 31. März 2020 unverändert solide. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 8,3 Mio. € (31.03.2019: 16,0 Mio. €), die Differenz ist auf die Tilgung des Schuldscheindarlehens in Höhe von 8 Mio. € im Juni letzten Jahres zurückzuführen. Die Nettoverschuldung lag per 31. März 2020 bei 41,3 Mio. € und damit nur leicht unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 41,7 Mio. €). 

Internationalisierung und Digitalisierung

 Henning Gerbaulet, geschäftsführender Gesellschafter bei Eterna, kommentiert: »Der Lockdown und die weiterhin geltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie beeinträchtigen die Verkaufszahlen im gesamten stationären Einzelhandel schwer – so auch bei uns. Unsere eigenen Retail-Stores und wichtigen Absatzkanäle im Wholesale waren mehrere Wochen geschlossen. Inzwischen sind unsere Stores wieder vollständig geöffnet. Jedoch beobachten wir noch eine verhaltene Nachfrage der Verbraucher. Einiges des stationären Geschäfts hat sich seither ins Online-Geschäft verlagert, in dem wir seit Inkrafttreten des Lockdowns entsprechend Zulauf verzeichnen. Hohe Nachfrage sehen wir insbesondere auch nach den im April neu ins Sortiment aufgenommenen Mund-Nasen-Masken.« Mit der Umstellung der Produktion auf Mund-Nasen-Masken an europäischen Standorten konnte man die negativen Folgen der Krise etwas abfedern. Weiterhin soll die Strategie der Internationalisierung und Digitalisierung der Geschäftsaktivitäten beibehalten werden. Von einer neuen Prognose für das laufende Geschäftsjahr sieht man ab, bis wieder valide Aussagen zur weiteren Geschäftsentwicklung möglich sind.

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