Bugatti trotz Minus optimistisch

Bugatti trotz Minus optimistisch

B. Tiedfoto
Von links: Julius, Klaus, Wolfgang und Markus Brinkmann
Von links: Julius, Klaus, Wolfgang und Markus Brinkmann

Die Bugatti Holding Brinkmann hat im Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzminus von 3,9 % auf 212 Mio. € eingefahren. Für heuer ist man trotzdem optimistisch.

„Es war ein schwieriges Jahr“, stellt der geschäftsführende Gesellschafter Wolfgang Brinkmann klar. „Wichtige Umsatzträger unserer Marken entwickelten sich nicht nach Plan.“ Unter den Erwartungen blieb etwa die Outdoor-Mode der Kernmarke Bugatti. Dafür hätten sich die Bereiche Strick, Wirk und Hemd positiv entwickelt. Die Womenswear, die in Richtung Coordinates-Kollektion weiterentwickelt wurde, konnte sogar zweistellig zulegen. Auch der Retail-Umsatz entwickelte sich mit + 15 % sehr positiv, das Lizenzgeschäft verlief „auf hohem Niveau stabil“, heißt es in der Mitteilung.  

Optimismus für 2020

„Die Modemessen am Anfang dieses Jahres sowie die Vororder lassen uns optimistisch ins Jahr 2020 gehen“, berichten die Brüder Wolfgang und Klaus Brinkmann. Darüber hinaus habe man „viele Weichen gestellt und Entscheidungen getroffen, die sich 2020 positiv auswirken werden“. Mit Bugatti soll der Wachstumskurs im Ausland fortgesetzt werden, so seien etwa drei Stores in Russland geplant. „Darüber hinaus wird die Entwicklung im E-Commerce-Bereich vorangetrieben“, ergänzt Markus Brinkmann, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter und seit 2018 für die IT verantwortlich.

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