Bread & Butter bleibt doch Fachmesse

Bread & Butter bleibt doch Fachmesse

Bread & Butter/Nils Krüger
Karl-Heinz Müller © Bread & Butter/Nils Krüger
Karl-Heinz Müller © Bread & Butter/Nils Krüger

Messeveranstalter Karl-Heinz Müller rudert zurück. Er gibt seinen Plan wieder auf, die Berliner Bread & Butter ab Juli 2014 auch für Endkunden zu öffnen.

Im Dezember letzten Jahres gab Müller bekannt, die Street- und Urbanwear-Plattform ab diesem Juli zusätzlich zu den Professional Days für Einkäufer, Händler und Presse an zwei darauf folgenden Tagen auch für die Endkunden zu öffnen.

Damit sollten die Hersteller die Chance erhalten, ihre Markenbotschaften direkt an die Kunden heranzutragen. Wie genau diese Public Days aussehen sollten, welche Kollektionen die Marken zeigen würden, war noch unklar und führte zu kontroversen Diskussionen in der Branche.

Nun dürfte der Gegenwind zu groß geworden sein. »Diese Idee erschien in der Theorie naheliegend«, verlautbart Karl-Heinz Müller in einer Presseaussendung, »in der Praxis jedoch stellt sie den Aussteller zusätzlich vor kostenintensive, logistische und organisatorische Herausforderungen.« Das lässt vermuten, dass die Zustimmung vor allem der großen Anbieter gefehlt hat, von denen ja schon in den letzten Saisonen einige der Messe den Rücken gekehrt hatten. Daher bleibt alles beim Alten und die Bread & Butter ist auch künftig ausschließlich Fachbesuchern vorbehalten.

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