Armedangels: 130.000 Euro für nachhaltigen Ba...
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130.000 Euro für nachhaltigen Baumwollanbau

Armedangels

Farbwechsel: Immer mehr Unternehmen distanzieren sich vom Schwarzen Freitag und setzen stattdessen auf grüne Tage. So auch das Eco-Label Armedangels.

»Nachhaltiger Konsum statt Rabattschlacht!« – so das Motto für wachsende Teile der Wirtschaft. Auch heuer zeigt der Fair Fashion-Hersteller Armedangels mit einem Gegenmodell, dass es auch anders geht: Für jede Bestellung innerhalb der »Grünen Woche« spendete das Label aus Köln 10 Euro.

Tröpfchenweise

»Der totale Verzicht ist nicht realistisch in unserer Gesellschaft. Viel wichtiger ist es, bewusst zu konsumieren. Deshalb freut es uns auch so, dass die Green-Friday-Aktion in unserer Community so gut ankam. Je mehr Leute wir zum Umdenken bewegen können, desto mehr können wir auch erreichen«, so Martin Höfeler, Gründer und Geschäftsführer von Armedangels. Insgesamt kamen heuer so rund 130.000 Euro zusammen. Die Philosophie der Kölner stützt sich auf zwei Pfeiler: Zum einen auf nachhaltige Rohstoffe, zum anderen auf Fairness entlang der Lieferketten. Mit dieser Aktion soll beides unterstützt werden.

Nach wie vor verwendet erst ein Prozent der Textilindustrie Bio-Baumwolle. Armedangels hat daher 2018 zusammen mit seinem indischen Partner Suminter die Armedangels Organic Farmers Association gegründet. In dieser Zeit konnten 1.316 Fußballfelder Land von konventionellen auf biologischen und regenerativen Baumwollanbau umgestellt werden. Gleichzeitig profitierten auch die Bauern und Bäuerinnen von der Initiative.

Die Spende, die jetzt gesammelt wurde, unterstützt diese direkt bei der Umstellung von konventioneller zu Bio-Baumwolle. Konkret werden damit Bewässerungssysteme finanziert. Das neuartige Tröpfchensystem erleichtert den Landwirten und Landwirtinnen die Arbeit und spart Geld. Mit den 130.000 Euro aus der Green Week können schätzungsweise 50 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche versorgt werden.

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