Alles neu bei Feucht in Wörgl

Alles neu bei Feucht in Wörgl

Am 1. September hat Feucht im Einkaufszentrum M4 in Wörgl auf mehr als 1.400 Quadratmetern neu eröffnet.

Galerie: Feucht Store in Wörgl

Im Vordergrund des neuen Standorts von Feucht steht die Service-Orientierung. Schon seit der Eröffnung des M4 Centers im Jahr 2004 ist Feucht mit an Bord, mit dem im Vorjahr erfolgten Verkauf des Centers an die Rutter-Gruppe ergab sich nun die Möglichkeit, die Fläche abermals um 300 Quadratmeter auf über 1.400 Quadratmeter zu vergrößern. Neben der Hereinnahme neuer Mieter (u. a. Snipes, Colloseum, Myshoes) war die Erweiterung des Feucht-Geschäfts einer der Hauptwünsche der Neo-Eigentümer, die an einer Verjüngung des Einkaufszentrums arbeiten.

Im Gegenzug hat der Tiroler Parade-Modehändler seinen bisher eigenständigen »Wäsche von Feucht«-Laden mit rund 100 Quadratmetern aufgegeben und das Wäschesortiment ins Hauptgeschäft integriert. Ebenfalls stark erweitert wurde das Angebot an Accessoires, das nun auf einer kompetenten eigenen Fläche präsentiert wird - »als Salz in der Suppe, um zu zeigen, dass man bei uns keinen Einheitsbrei, sondern ein individuell zusammengestelltes Angebot findet«, so Leopold Feucht, der das Geschäft gemeinsam mit seinen Brüdern Christoph und Wolfgang leitet.  

Service-Buttons und Handystation  

Stark ausgebaut wurde das Schuh-Angebot, das gemeinsam mit den Outfits präsentiert wird und auf Marken wie Tamaris, Replay und Bugatti setzt. Stärker herausgestellt als bisher werden auch Aufsteiger wie Cartoon und Yaya. Das Kernsortiment in dem Laden, den Feucht zu den drei wichtigsten im großen Standortportfolio rechnet, blieb jedoch im Wesentlichen gleich. Denn wichtigstes Ziel des Umbaus war es, mehr Luftigkeit und Service-Orientierung in die Fläche zu bringen. Dementsprechend viel Platz bekommt die neue Vintage-Bar eingeräumt. Eine weitere Neuerung hat Feucht von einem Trip aus London nach Wörgl gebracht: den Service-Button in der Umkleidekabine. Per Knopfdruck (Beschriftung: »Zu groß? Zu klein? Darf’s etwas Besonderes sein?«) kann eine Mitarbeiterin zur Kabine gerufen werden.Ebenfalls fleißig angenommen wurde zum Start die neue Handyladestation, die originellerweise in einer alten Diesel-Zapfsäule untergebracht wurde.

Beim Ladenbau spielt für Feucht nun abermals Holz eine noch wichtigere Rolle, auch die Tische sind mehr geworden. Völlig verzichtet wird auf Shop-in-Shop-Systeme, lediglich einige Original-Möbel einzelner Marken kommen zum Einsatz, etwa von Cartoon oder PME Legend.
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