Ahlers AG: Verbessertes Ergebnis und Umsatzmi...

Ahlers AG: Verbessertes Ergebnis und Umsatzminus

Pierre Cardin
Pierre Cardin H/W 2016/17
Pierre Cardin H/W 2016/17

Die Ahlers AG berichtet nach neun Monaten von einem leichten Umsatzminus, das Ergebnis vor und nach Steuern konnte gesteigert werden.

In den vergangenen neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres wuchs die Ahlers AG mit ihren Marken Pierre Cardin, Baldessarini und Pioneer um 2,4 % (4,2 Mio. EUR). Auch in den schwierigen Märkten Russland und Ukraine konnten die Premium-Labels Pierre Cardin und Baldessarini ein Umsatzplus von 6,6 % verbuchen. In Frankreich, Spanien und Belgien wuchs die Premiummarke Pierre Cardin um 5,2 %. Allerdings schlugen die Aufgabe von Gin Tonic sowie der Auslauf des Businesses mit dem letzten Private-Label-Kunden mit einem Minus von 2,5 % (4,6 Mio. EUR) zu Buche. Und auch die Umsätze des dritten Quartals waren mit einem Minus von 2,5 Mio. EUR rückläufig. Als Grund nennt Ahlers die spätere Auslieferung der Herbst-/Winterkollektion. Insgesamt gesehen sank der Ahlers-Umsatz der Neun-Monatsperiode 2015/16 um 1,5 % von 187,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 184,5 Mio. EUR aktuell (-2,9 Mio. EUR).

»Wir fokussieren uns unverändert auf das Wholesale-Geschäft mit dem Einzelhandel. So konnten wir in diesem Geschäftsjahr in Deutschland 71 Shop-in-Shop Flächen und im Ausland 25 Flächen eröffnen. Gleichzeitig bauen wir den eCommerce entschlossen aus«, so die Vorstandsvorsitzende der Ahlers AG, Stella A. Ahlers.

Verbessertes Ergebnis

Das Konzernergebnis nach Steuern konnte Ahlers in der Neun-Monatsperiode 2015/16 um 13,3 % auf 5,1 Mio. EUR (Vorjahr: 4,5 Mio. EUR) allerdings steigern. Das EBIT vor Sondereffekten wuchs um 0,6 Mio. EUR auf 8,7 Mio. EUR (Vorjahr: 8,1 Mio. EUR). Wie Ahlers angibt, sei dies vor allem den kostensenkenden Maßnahmen, wie der Aufgabe von Gin Tonic, zu verdanken. Die Sach- und Personalkosten senkte man um 2,7 %(2,4 Mio. EUR) senken.

Prognose für das Gesamtjahr

Für das vierte Quartal rechnet der Vorstand der Ahlers AG mit einem moderaten Umsatzplus. Das Gesamtjahr wird voraussichtlich mit einem stabilen, vielleicht sogar leicht rückläufigen Umsatz geschlossen werden, so die Prognose. Der Konzerngewinn soll um einen hohen zweistelligen Prozentsatz gegenüber dem Vorjahreswert (1,4 Mio. EUR) ansteigen.
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