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Wolford zieht die Zügel stramm

Der Vorarlberger Strumpfhersteller Wolford will profitabler werden und setzt daher auf Zentralisierung und Kostenreduktion.

Wie Wolford nun bekannt gab, möchte man die eigene EBIT-Marge Stück für Stück auf 10 % erhöhen, um mit den Konkurrenten am Luxusmarkt mithalten zu können. Bereits 2014 eingeleitete Maßnahmen seien im abgelaufenen GJ intensiviert worden, wie es heißt.

Zentralisierung von Vertrieb und Marketing

Nun soll auch bei Marketing und Vertrieb einiges gespart werden, um tatächlich profitabler zu werden: Statt neun Vertriebsorganisationen in ganz Europa, gibt es künftig nur noch eine zentrale Vertriebs- und Marketingplattform für die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) am Stammsitz von Wolford, in Bregenz. In Amerika und Asien soll es ebenfalls Plattformen geben, mit Ankerpunkten in New York und Hongkong.   

Stärkung von Bregenz als Stammsitz

Bregenz als Stammsitz soll laut Wolford klar gestärkt werden: Die neue zentrale Vertriebs- und Marketingorganisation für die EMEA-Region wird sämtliche Aktionen aller Vertriebskanäle online und offline unterstützen. Zudem soll hier auch die Marketingabteilung ausgebaut werden: Dazu gehören das Trade Marketing, das Visual Merchandising, die Marketingkommunikation sowie die Art Direction. Dafür sollen insgesamt zwanzig neue Mitarbeiter eingestellt werden.  

Die bereits im Jahr 2014 eingeleitete Verlagerung der Konfektion an den Standort in Slowenien soll noch im laufenden Geschäftsjahr abgeschlossen werden. Zudem sollen die Produktions- und Logistikprozesse optimiert werden sowie Support-Funktionen überprüft und letztendlich die administrativen Strukturen vor Ort bei Worlford verschlankt werden, so heißt es.

Von: Christiane Marie Jördens

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